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03.04.2019

Von New York nach Haan: Ekatherina Savtchenko stellt aus


Gisela Reprich-Schult (l.) pflegt schon seit vielen Jahren einen regen Kontakt mit Ekatherina Savtchenko, die noch bis Sonntag ihre Kunst in der katholischen Kirche zeigt. HT-Foto: Antje Götze-Römer
Noch bis nächsten Sonntag findet eine Ausstellung in der katholischen Kirche statt.

Haan - Ein Gang in die Kirche kann zu jederzeit lohnenswert sein, derzeit aber ganz besonders. Am Sonntag, 31. März, fand die Vernissage der Künstlerin Ekatherina Savtchenko in der katholischen Kirche St. Chrysanthus und Daria an der Königstraße statt. Noch bis kommenden Sonntag, 7. April, können sich Interessierte täglich von 10 bis 17 Uhr die 18 Werke der Serie „Jerusalem“ und weitere 29 unter dem Titel „Spiritualität leben“ anschauen und von den sehr farbenfrohen und anregenden Motiven beeindrucken lassen.
Die St. Petersburgerin Savtchenko hat ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin vom Professor A.R. Penck 1998 abgeschlossen und ist danach in Deutschland geblieben. Ihre Kunst war bereits in Galerien in der ganzen Welt zu sehen, darunter in Oslo, Tokio, Peking, Berlin und Hongkong oder bei den Vereinten Nationen in New York.
Nach Haan hat die aktuelle Ausstellung durch Gisela Reprich-Schult gefunden, die Mitglied der katholischen Kirchengemeinde ist und zum Vorbereitungsteam der Ausstellungen in der katholischen Pfarrkirche gehört. Sie zählt sich schon seit rund 20 Jahren zu den Bewunderinnen von Ekatherina Savtchenko, nachdem sie einige Bilder von ihr im Schaufenster einer Galerie in Düsseldorf entdeckt hat. „Immer wieder bin ich an der Schaufensterscheibe klebengeblieben, habe später Kontakt zu der Künstlerin aufgenommen und auch eine eigene kleine Sammlung begonnen“, erzählt die Haanerin.
Die Farben seien so intensiv, die Motive fesselnd, sie vermitteln Wärme und Inspiration. Und genau das will Savtchenko mit ihren Bildern erreichen: Positive Energie soll transportiert werden, ihre Kunst soll spürbar sein.
Die Motive der Serie „Jerusalem“ zeigen Alltagsszenen aus der Heiligen Stadt oder religiöse Handlungen an unterschiedlichen, auch sakralen, Orten - Alltagssituationen die friedlich sind, aber auch durchaus Kriegsszenen. „Sie zeigen das Licht und den Schatten des Lebens“, sagt die Künstlerin. Das Jerusalem-Projekt wurde bereits 2009 ins Leben gerufen, inspiriert durch zwei Reisen nach Israel.
„Ich möchte zur Verständigung und zum Frieden beitragen“, sagt Ekatherina Savtchenko zu den inhaltlichen Aussagen ihrer Bilder.
Wer darüber mehr erfahren möchte, ist am Mittwoch, 3. April, um 19 Uhr in der katholischen Kirche willkommen bei einem Gespräch mit der Künstlerin.
Aber noch zwei weitere besondere Abende begleiten die Ausstellung bis zu ihrem Ende am kommenden Sonntag.
Am Donnerstag, 4. April, um 19 Uhr zeigt Helmut Taufer eine Fotoreportage über das Alltagsleben in Jerusalem heute und am Freitag, 5. April, um 19 Uhr, lassen Jenny Heilig (Posaune) und Frederik Punsmann (Orgel) „Bilder erklingen“. agr
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