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04.07.2018

Workshop: Mut tut gut!


Praktikant Leo Göbel, Frauke Heiden-Ziegert, Pfarrer Reiner Nieswandt, Miriam Held und Monika Effertz (v.l.) hoffen auf viele interessierte jugendliche Teilnehmer am Workshop. HT-Foto: Antje Götze-R
Wie kann man am besten auf Diskriminierung im Alltag reagieren?

Haan - „Auf das Thema bin ich durch eine junge Frau aufmerksam geworden, die mich gefragt hat, wie man am besten auf rassistische Äußerungen im Umfeld, manchmal auch von Freunden und Bekannten, reagieren soll“, berichtet Frauke Heiden-Ziegert, die sich als Ehrenamtsbegleiterin in der Flüchtlingshilfe engagiert.
Dass das Thema hochaktuell und brisant ist, weiß auch Reiner Nieswandt, Pfarrer der katholischen Kirche Haan: „Es kommt nicht nur darauf an, dass man was sagt, sondern ganz entscheidend ist auch, wie man es sagt“.
Also entschloss sich die katholische Kirchengemeinde etwas zu tun, um die Problematik zu thematisieren und auch Hilfestellung zu leisten.
Herausgekommen ist ein Workshop unter dem Titel „Mut tut gut! - Was uns der Stammtisch (nicht) lehrt....“, der am Samstag, 7. Juli von 13 bis 17 Uhr im Forum an der Breidenhofer Straße stattfindet, der kostenlos ist und zu dem sich interessierte Jugendliche noch anmelden können.
„In dem Workshop möchten wir uns damit beschäftigen, was Diskriminierung eigentlich ist, wie sie entsteht und dann unter anderem in Stammtischparolen Gestalt annimmt“, erklärt Jugendreferentin Miriam Held die Grundidee.
Der Workshop wird von dem externen Team „DENK GLOBAL!“ geleitet, das sich der Entwicklung, Unterstützung und Betreuung von Bildungsprojekten verschrieben hat, die dazu beitragen, Themen der Vision von einer Gesellschaft, die mündig und verantwortungsbewusst mit den Herausforderungen der globalisierten und digitalisierten Welt umgeht – vor allem in Bezug auf globale und digitale Entwicklungen – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
„Der Workshop wird offen gestaltet“, verspricht Miriam Held.
Sie meint damit, dass zwar zunächst ein Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, Assoziationsübungen und die Besprechung von konkreten Problemen auf dem Programm stehen, dass sich der Tagesablauf aber auch ganz den Anforderungen der Teilnehmer widmet und nicht starr ist.
„Wir wollen sehr sensibel mit dem Thema umgehen, sagt Frauke Heiden-Ziegert. Fest steht aber bereits, dass den Abschluss des Workshops die Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst beim Haaner Sommer, der dieses mal von Jugendlichen gestaltet wurde, bildet.
„Wir wollen so auch eine breitere Öffentlichkeit nutzen“, erklärt Pastoralreferentin Monika Effertz. Anmeldungen zu dem Workshop sind Online unter http://goo.gl/forms/JqPfjM9f999wLOLj1 möglich agr
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