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06.12.2017

Neues Kesselhaus gewürdigt


Poetry-Slammer Julius Esser (l.) und der Juryvorsitzende Markus Rahtke (l.) überreichten Jochen Siebel die Urkunde als Anerkennung der Umsetzung des „Neuen Kesselhauses“ an der Alten Pumpstation.
Bund Deutscher Architekten führte Preisverleihung in Haan durch.

Haan - Am Donnerstag, 30. November zeichnete der Bund Deutscher Architekten Bergisch Land (BDA) sieben Gebäude, deren Architekten und Bauherren aus, dies in den Räumen der Alten Pumpstation in Unterhaan.
Jochen Siebel ist dort mit seiner Firma IP Siebel ansässig und ist einer der fünf im Raum Hilden und Haan befindlichen ausgezeichneten oder anerkannten „guten Bauten“.
Der BDA zeichnet derartige Projekte alle drei Jahre aus. Aus der Region Bergisch Land hatten sich 19 Projekte aus sieben Städten um die begehrten Trophäen beworben. Drei Gebäude erhielten in der vergangenen Woche eine Auszeichnung, vier eine Anerkennung.
„Drei Architekten, Engin Alparslan vom Planungsamt der Stadt Haan und ein Architekturjournalist haben die eingereichten Projekte begutachtet“, berichtete der 1. Vorsitzende des BDA Wuppertal und Vorsitzende der Jury Markus Rathke von der Arbeit des Gremiums. Nach einer ersten Gesamtschau wurden diejenigen Projekte ausgewählt, die besucht und angeschaut werden sollten. Auf Rundfahrten werden die Eindrücke vertieft, einzelne Bauherren erwarten die Jury, berichten über Hintergründe und die Entstehung der Projekt und über die Zusammenarbeit mit den Architekten. „Je länger die Jury sich berät, ums schwerer scheint es, Entscheidungen über die Auszeichnung oder Anerkennung der Projekte zu fällen“, erklärt Rathke.
Die Entscheidung dem Anbau an das Bürogebäude Alte Pumpstation, das neue Kesselhaus, eine Anerkennung zuteilwerden zu lassen, begründet die Jury wie folgt: „Geschaffen wurde ein neuer, klarer Baukörper am Platz des einstigen, bereits 1934 abgerissenen Kesselhauses. Ein schmales „Kuppelstück“ schließt an die damals entstandene Abrisswand an und kreiert unter Nutzung des vorhandenen Treppenhauses sowohl die Verbindung als auch den Abstand zwischen Alt und Neu. Die so definierte Beziehung zwischen beiden Baukörpern findet ihr Pendant in der Fassade“. Und weiter: „Im Ganzen bildet das Projekt ein gelungenes Beispiel für die Erweiterung eines ikonischen historischen Gebäudes, das einen Teil des industriellen Erbes der Region darstellt“.
Jochen Siebel nahm die Urkunde aus den Händen von Rathke sowie dem Poetry-Slammer Julius Esser, der für den unterhaltsamen Teil des Abends gesorgt hatte, freudestrahlend in den eigenen vier Wänden entgegen. agr
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