Haanerin wird Technische Beigeordnete – Haaner Treff

Haanerin wird Technische Beigeordnete

Christine-Petra Schacht übernimmt am 1. Oktober die Nachfolge von Engin Alparslan.

Von Antje Götze-Römer
Haan – Der Rat der Stadt Haan hat am Dienstag, 29. Juni, die gebürtige Haanerin und derzeitige Leiterin des Amtes StadtRaum Trier, einem Zusammenschluss der Ämter Tiefbau, StadtGrün und Stadtreinigung, Christine-Petra Schacht, einstimmig zur Technischen Beigeordneten der Stadt Haan gewählt.
Notwendig war die Wahl geworden, nachdem der bisherige Beigeordnete Engin Alparslan überraschend zum 1. Juli gekündigt und die Position des Geschäftsführers des Bergisch Rheinischen Wasserverbandes angenommen hat. Lesen Sie dazu auch unseren Bericht auf Seite 4.
Headhunter hatten Schacht persönlich angesprochen, die bis dahin die offene Stelle in ihrer Heimatstadt gar nicht „auf dem Schirm“ hatte. Bürgermeisterin Bettina Warnecke ist erleichtert darüber, dass die Leitung des Technischen Dezernats nun „nur“ drei Monate unbesetzt sein wird und Christine Petra Schacht nicht doch noch im letzten Moment abgesprungen ist, denn sowas sehe man nicht selten in anderen Städten.
Die studierte Landschaftsarchitektin freut sich auf ihre Rückkehr in die Gartenstadt, besonders aber auch auf ihren Aufgabenbereich. „Prinzipiell wollte ich mich schon immer in Richtung Technisches Dezernat entwickeln“, sagt Schacht im Gespräch mit dem Haaner Treff. Ihre Vita unterstreicht dies eindrucksvoll. Im Hoch- und Tiefbau war sie bereits tätig, als Landschaftsarchitektin natürlich und so manch andere sie als Technische Beigeordnete qualifizierende Tätigkeit schmücken ihren Lebenslauf.
Den Bezug zu Haan hat Christine-Petra Schacht nie verloren, auch wenn sie beruflich bisher in Berlin und Trier tätig war. „Meine Mutter und meine Schwester leben in Haan, da ist man immer mal wieder zu Hause gewesen“, berichtet sie. Die Entwicklung in ihrer Heimatstadt habe sie mit großem Interesse verfolgt. „Das ist richtig spannend, was sich hier in den vergangenen Jahren getan hat. Und Haan hat enorm viel Potenzial“.
Dass Haan eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz spielen soll, ist ein erklärtes Ziel der Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Bei der Dachbegrünung und beim Ausbau der Photovoltaikanlagen müsse die Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen.
Derzeit wohnt die 56-Jährige mit ihrem Ehemann, mit dem sie seit 25 Jahren verheiratet ist, noch in der Eifel, pendelt also nach Trier. Das soll aber aufhören. „Ich ziehe auf jeden Fall nach Haan, auch wenn ich vielleicht zunächst bei meiner Mutter einziehen muss“, denn die Suche nach einer geeigneten Wohnung könnte sich etwas schwierig gestalten.
„Haan ist eine so hübsche Stadt, und im Vergleich zu dem Ort, in dem ich jetzt wohne, hat Haan eine lebendige Innenstadt. Darum freue ich mich sehr darauf in meine Heimatstadt zurückzukehren“.