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09.10.2019

Haaner Gaststätten verwandeln sich wieder in groovende Musik-Clubs


Vaiven Cubano starteten als erste im Karabusta mit Latin, Salsa&Tropical Beats. HT-Foto: Susanne Schaper
Die zweite „Große Nacht der Bands“ war ein gelungener Event. Alle neun Lokale waren „proppevoll“.

Haan – Musik hören, Leute treffen, neue Gaststätten kennenlernen – die zweite Haaner Live-Musik-Kneipennacht bot am vergangenen Samstag die passende Gelegenheit. In neun Lokalen spielten Live-Bands, Gäste brauchten nur einmal ein Ticket lösen und hatten danach freien Eintritt in allen Kneipen, Bars, Cafés und Restaurants.
„Da geht nichts mehr rein“, hieß es schon kurz nach dem Start um 19 Uhr im Karabusta. Dennoch machten immer wieder einige Fans die Probe aufs Exempel, um Vaiven Cubano zu erleben, die Latin, Salsa und Tropical Beats spielten. Tatsächlich gab es Platz für alle, die die Luft anhielten und erst gegen Ende des Konzerts war Platz genug zum Tanzen.
Getanzt und ausgelassen gefeiert wurde auch im Becherhus. Hier spielten Real Spirit „Wies’n und Party Mix“ und luden auch zum Mitsingen (oder -grölen) ein.
Mitsingen war auch angesagt bei den Fileri Brüder in der Farfarello Bar ein. Hier gab es italienische Partymusik à la „Ti amo“ und „Felicitas“.
Kaum einen Steh- geschweige denn Sitzplatz gab es auch im Bier-Brunnen. Hier gab es einen rockigen Musik-Mix von Free Barbie – Kill Ken.
„Ich war noch nie hier und bin gekommen, weil ich die Band hören wollte. Wir lassen uns treiben und werden noch andere Locations besuchen. Es ist spannend, so unterschiedliche Bands zu hören“, erzählt Olaf Jacobi. Also hieß es für viele Besucher nur nicht zu lange bleiben und stattdessen von Kneipe zu Kneipe wandern.
Der Neue Markt, die Kaiserstraße, die Friedrichstraße und die Rathauskurve waren während der Konzerte sehr belebt, etwas, dass sich viele Besucher öfter wünschen: „Endlich ist hier am Samstag Abend mal wieder richtig etwas los. Wir treffen viele Bekannte, das macht Spaß. Jetzt gehen wir ins Café König, weil wir gern Blues und Boogie hören“, freut sich Kerstin Schmidt, die eingehakt mit ihrer Freundin unterwegs war.
In den Friedrich-Stuben bei Sofie stärkten sich einige Besucher erstmal, bevor sie sich weitere Bands anhörten. „Wir legen hier einen Zwischenstopp und essen, dann geht es weiter“ erklärt Bernd Stracke. Im Wintergarten der Friedrich-Stuben spielte Teneja’s Delight einen Mix aus Radio Hits.
„Eigentlich gehen wir sonst gar nicht ins Vici’s. Aber die Rocketboys spielen so klasse Rock-Musik, dass wir dort hängen geblieben sind“, schmunzelt Stefanie Mörchel.
Rock gab es auch in Sven’s Speckstübchen, das wie das Brauhaus Zum Dom ab 22 Uhr seine Türen für Musikfans öffnete und damit zu den späten Startern gehörte. Die Soul-, R&B- und Reggae-Fans störte das nicht: „Hier ist so gute Stimmung überall, da vergeht die Zeit wie im Flug“, meint Gerd Wiesche.
Ein positives Resumé zieht auch Uwe John vom Veranstalter Gastro-Event aus dem niedersächsischen Moormerland: „Wir haben einen guten Eindruck von der Veranstaltung. In diesem Jahr war es nicht so warm wie im letzten Jahr, das hat die Leute aber nicht gehindert, sich auf den Weg zu machen. Die Lokale waren alle gut besucht. Aus dem Vici’s haben wir schon die positive Rückmeldung bekommen, dass die im kommenden Jahr dieselbe Band wieder haben möchten.“ Für das nächste Jahr hofft Gastro-Event auf weitere Gaststätten, die bei der Bandnacht mitmachen: „Dann verteilt sich das Publikum noch besser“, sagt Uwe John. sus
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