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07.08.2019

Stadtranderholung bietet jede Menge Spaß


Bei den hohen Temperaturen genießen die Kinder der Stadtranderholung das von der CDU spendierte Eis. HT-Foto: Susanne Schaper
Am ersten Teil der Stadtranderholung nahmen rund 100 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren teil.

Haan – Spaß haben, an spannenden Aktionen teilnehmen, neue Freundschaften schließen – für etwa 100 Kinder endete am vergangenen Freitag ein dreiwöchiges Ferienprogramm, das von der Stadt Haan organisiert worden war.
„Wir waren mit den Kindern im H2O und im Neanderbad schwimmen, haben den Aqua Zoo besucht, waren im Trampolino und auf dem Haaner Sommer“, zählt Betreuer Mario Simovic auf.
Ein schönes Highlight sei der „Apfeltausch“ gewesen, bei dem jedes Kind zu Beginn einen Apfel erhält, den es in einem Geschäft oder einem Privathaushalt gegen einen anderen Gegenstand eintauschen kann. „Am Ende hatten wir 26 Kinderjoys“, erzählt Mario Simovic.
Der gelernte Kinderpfleger, der sich in der Ausbildung zum Erzieher befindet, hat schon in den vergangenen Jahren als Betreuer bei der Stadtranderholung gearbeitet. „Mir macht es viel Spaß mit den Kindern schöne Dinge zu unternehmen“, betont er. „Nicht nur die Kinder schließen untereinander Freundschaften, auch die Eltern kommen miteinander ins Gespräch“, hat er beobachtet.
Ein weiteres Highlight war das Eis, das traditionell für jede der beiden Ferienblöcke vom CDU-Stadtverband spendiert wird. Dafür war am Dienstag, 30. Juli, ein Eiswagen vom Eisbär gekommen und hatte vor dem Schulzentrum Walder Straße geparkt, um jedem Kind ein Hörnchen mit Eis zu überreichen. „Die Aktion ist schon seit Jahrzehnten ein liebgewonnenes Thema für uns. Das kommt gut an bei den Kindern“, freut sich Wolfram Lohmar, Vorstand des CDU-Stadtverbandes.
Organisiert wird die Stadtranderholung von der Stadt Haan. Jugendreferent Peter Burek kann sich auf sein junges engagiertes Team aus Betreuern, jugendlichen Helfern und zwei erfahrenen Pädagogen verlassen. Einige der Betreuer und Helfer sind schon zum wiederholten Mal dabei, einige nehmen sich sogar extra Urlaub für die drei Wochen.
„Wer vor hat, im sozialen Bereich zu arbeiten und ein Praktikum braucht, kann sich die drei Wochen anerkennen lassen“, erklärt Peter Burek. Seit 2012 organisiert er die Stadtranderholung für jeweils zweimal je 100 Kinder, die drei Wochen lang ein umfangreiches Ausflugsprogramm geboten bekommen.
„Uns ist es wichtig, die Kinder mitentscheiden zu lassen, was sie machen wollen. Bis auf einige Großausflüge, die feststehen, ist das Team flexibel“, erklärt der Jugendreferent. Die hohen Temperaturen würden den Kindern wenig ausmachen. Die Haaner Felsenquelle hätte Wasser spendiert und die Betreuer würden darauf achten, dass die Kinder viel trinken. „Es gab keine Kinder, die zu Hause geblieben sind, weil es ihnen zu heiß war“, berichtet Peter Burek.
Wichtig ist dem Jugendreferenten, dass die Stadtranderholung sozial ist – die Eltern zahlen je nach Einkommen zwischen 0 und 300 Euro pro Kind. Dadurch ermöglichen es die besser Situierten den finanziell Schwächeren, ebenfalls an Ausflügen teilzunehmen.
Seit Montag, 5. August, läuft die zweite Hälfte des Ferienprogramms, ebenfalls über drei Wochen, aber mit anderen Betreuern und neuen Kindern. sus
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