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10.07.2019

Und ewig lockt die Nordschleife


Ralf Weiner hatte am Rande des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring Mitte Juni die Gelegenheit mit Ralf Schumacher zu sprechen. HT-Foto: Weiner
Mit 75 Jahren war der Haaner Ralf Weiner der älteste Fahrer beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel.

Haan - Vom 20. bis 23. Juni diesen Jahres fand am Nürburg Ring das berühmte 24-Stunden-Rennen des ADAC statt. Viele Besucher lockt das Spektakel jedes Jahr in die Eifel und auch die Fernsehanstalten sind rund um die Uhr mit dabei, wenn die Fahrer die Nordschleife etliche Male befahren.
Mit dabei war auch der Haaner Ralf Weiner, der mit seinen zarten 75 Jahren der mit Abstand Älteste des durchaus auch mit gestandenen Profis gespickten Fahrerfeldes war.
Gestartet ist der Mann mit Benzin im Blut mit einem Porsche 911 Carrera in der V6 Klasse gemeinsam mit dem Deutschen Guido Heinrich, Kodiak Milan aus Tschechien und Guido Wirtz aus der Schweiz.
„Um die Lizenzen und das Permit A für die Nordschleife zu erwerben, muss man Platzierungen in anderen Langstreckenrennen erzielt haben“, erklärt Weiner, der zugibt, dass vor allem die Überholmanöver in der Nacht eine Herausforderung darstellen. „Regen hätte mir gut gefallen“, schmunzelt der 75-Jährige, denn dann können die Fahrer leistungsschwächerer Fahrzeuge den vermeintlichen Nachteil in einen Vorteil ummünzen. „Man muss eben gut fahren können“, grinst der Haaner.
Manchmal habe er gedacht es kommt Nebel auf während des Rennens, spaßt der rüstige Rennsportfreund. Das seien aber nur die Rauchschwaden von den tausenden Grills der mehr als 100.000 Zuschauer an der Strecke gewesen.
Und Begegnungen mit prominenten Rennfahrern habe es auch gegeben: „Ich habe mit Ralf Schumacher sprechen können und mit Luca Ludwig, der mit Fabian Vettel auf einem Mercedes AMG gefahren ist“.
Ziel war der erste Platz in der Fahrzeugklasse. Weil in der letzten Stunde des Rennens ein Reifen mitten in der 25 Kilometerlangen „grünen Hölle“ geplatzt sei, ist am Ende „nur“ der dritte Platz herausgesprungen. Aber nächstes Jahr lockt die Nordschleife sicher wieder in die Eifel. agr
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