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08.05.2019

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft


Einen ganzen Koffer voller Geschenke hatte Bürgermeister Andrzej Jasinski aus Dobrodzien/Guttentag mitgebracht. HT-Foto: Antje Götze-Römer
Zum 15. Jahrestag der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft hat eine Delegation aus Guttentag Haan besucht.

Haan - Eigentlich hatten die Planungen für die fünf Personen, die die Delegation der polnischen Partnerstadt Haans Dobrozien/Guttentag stellten, ein wenig anders ausgesehen. Am Samstag, 4. Mai, in der Früh um drei Uhr hatten sich die Delegierten auf den Weg zum Flughafen gemacht und wurden nach ihrer Ankunft in Haan im Hotel Savoy untergebracht.
Doch statt der eingeplanten zwei Stunden Schlaf, machten sich Guttentags Bürgermeister Andrzej Jasinski flugs auf in die Nachbarstadt Solingen, um dort einige Einkäufe bei einem bekannten Süßwarenhersteller zu tätigen.
Dann aber waren sie pünktlich um 15 Uhr im Rathaus zugegen, denn dort fand das offizielle Begrüßungsprogramm mit Bürgermeisterin Bettina Warnecke und der Vorsitzenden des Ausschusses für Städtepartnerschaft, Marlene Altmann, statt.
Seit 15 Jahren besteht die Städtepartnerschaft nun, nachdem bereits seit 1957 eine Patenschaft zwischen den Gemeinden bestand. Dann am 1. Mai 2004 unterzeichneten die seinerzeitigen Bürgermeister von Haan, Martin Mönike, und Guttentag, Lidia Kontny, di e Städtepartnerschaftsurkunde im Rahmen des Europäischen Partnerschaftsfestes in Düsseldorf. Da war Polen gerade der EU beigetreten.
Martin Mönike war am vergangenen Samstag verhindert, aber seine damalige Amtskollegin Kontny war an diesem Tag mit dabei und erneuerte das Verbundenheits- und Freundschaftsversprechen, dass sich die Städte sich vor 15 Jahren gaben.
Genau wie Andrzej Jasinski, der betonte, dass die damaligen Entscheider sehr viel Mut bewiesen hätten in einer Zeit, als sich die Länder noch ein wenig fremd gewesen wären.
Verbindende und gelebte Elemente der Freundschaft geben es viele: über die Feuerwehren, die Sportvereine und die Kultur. Leider sei der Jugendaustausch etwas verblasst, aber er habe es sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, diese Tradition wieder mit Leben zu füllen.
Und es gab jede Menge Geschenke: die Bürgermeisterin hatte mit Hilfe ihrer Mitarbeiter nicht nur dafür gesorgt, dass der Sitzungssaal des Rathauses freundlich in den Farben Deutschlands und Polens dekoriert war, sondern auch ein Bild anfertigen lassen, dass die beiden Rathäuser der Städte nebeneinander zeigt.
Die Gäste aus Polen hatten einen ganzen Koffer voller Aufmerksamkeiten für die Gastgeber: mit den Namen der Städte und den Jahreszahlen verzierte Holzkisten verbargen alkoholische Köstlichkeiten oder handbemaltes Porzellan, dass mit polnischen Bonbons befüllt war. Ganz besonders beliebt war ein Bildband, der eigens zum 15. Jahrestag der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft aufgelegt worden war.
Und in den leeren Koffer kamen dann wohl jede Menge Gummibärchen für die Freunde in Guttentag. agr
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