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20.03.2019

Der große Traum sind Olympische Spiele


Die 18-jährige Degenfechterin Lisa Marie Löhr aus Gruiten macht mit der Teilnahme an der Junioren-WM im polnischen Torun den nächsten Karriereschritt. HT-Foto: Fechtzentrum Solingen
Die junge Gruitenerin Lisa Marie Löhr tritt bei der Junioren-WM der Fechter für Deutschland an.

Gruiten – Der Deutsche Fechter-Bund hat seinen Kader für die Kadetten- und Junioren-Weltmeisterschaft nominiert, die vom 6. bis 14. April im polnischen Torun stattfindet. Mit dabei ist die Gruitenerin Lisa Marie Löhr, die auf vereinsebene für das Fechtzentrum Solingen antritt.
„Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung“, erklärt die 18-Jährige, „Es ist ein weiterer großer Schritt in meiner sportlichen Entwicklung und verstärkt meinen Traum von Olympia 2028. Ich wünsche allen deutschen Teilnehmern natürlich viel Erfolg, und besonders den Degen-Mädels.“ Neben Lisa Marie Löhr sind das noch Lea Mayer und Alexandra Zitte aus Heidenheim sowie Anja Händler aus Ditzingen.
Die Gruitenerin fechtet schon ihr halbes Leben. „Der Sport hat mich von Anfang an fasziniert,“ blickt sie zurück. „Viele Trainingsstunden und Turniere und die Unterstützung meines Umfelds haben mich vorangebracht.“
Davon, dass die Arbeit mit den Fechtzentrum-Trainern Oleksandr Tykhomyrov und Dirk Schiffler Früchte trägt, zeugen auch etliche Medaillen und Urkunden von nationalen und regionalen Meisterschaften, die daheim in Gruiten die Vitrine zieren.
Nach dem Besuch der Gemeinschafts-Grundschule in Gruiten wechselte Lisa Marie Löhr wie viele Kinder aus Haan zur Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule in Solingen- Wald, einer der wenigen NRW-Sportschulen. Hier wurde das Training mit dem im Fechtzentrum koordiniert und auch die Freistellung für Turniere war kein Problem. Letzteres gilt auch für ihre neue Schule, das Technische Berufskolleg in Solingen, wo sie sich auf das geplante Maschinenbau-Studium in Aachen vorbereitet.
Neben dem Einsatz fürs Fechten und den Herausforderungen in der Schule bleibt wenig Zeit für private Aktivitäten. Da steht die Familie ganz oben und natürlich ihr Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr in Gruiten. red
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