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21.11.2018

HTV beschert Momente zum Staunen


Die Gruppe „Art of Dance“ entführte die Zuschauer in den „Heizungskeller“ der Traumfabrik unter dem Titel „Im Tal der bunten Feuervögel“. HT-Fotos (3): Antje Götze-Römer
200 Tänzerinnen und Tänzer entführten ihr Publikum in eine Traumfabrik voller Überraschungen.

Haan - Unter dem Titel „Traumfabrik“ fand am Samstag, 17. November, die 20. Aufführung der Abteilung Rhythm & Dance im Haaner Turnverein (HTV) statt.
Der Plan war die Zuschauer mitzunehmen in eben diese Fabrik, in der die Träume, die nächtlich oder auch gerne mal tagsüber, entstehen. „Wer denkt sich eigentlich diese schrägen Sachen alle aus?“, fragte Sonja Boog, die gewohnt gekonnt durch die bunte Show führte.
Zunächst aber sollte das Projekt „Traumfabrik“ mit einem Alptraum beginnen, denn in Ermangelung eines geeigneten Aufführungsortes in Haan - bisher konnten sich die Tänzer des HTV immer auf der Bühne der Aula im Gymnasium präsentieren - musste sich die von Anja Diekamp geleitete Abteilung anderenorts umschauen, wurde fündig im Schulzentrum Solingen und musste lernen, „dass wir in Haan ganz schön verwöhnt werden“.
In Solingen fallen nämlich Mietkosten in nicht unerheblicher Höhe an. Zwar konnte Bürgermeisterin Bettina Warnecke in Kooperation mit dem Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach noch einen Sonderpreis beim Solinger Hallenmanagement aushandeln, aber doch blieb eine erkleckliche Summe, die es zu finanzieren galt. „Das ist unser erstes Auswärtsspiel. Wir danken der Stadt Solingen für ihr Entgegenkommen“, begrüßte Holger Weiß, 1. Vorsitzender des HTV die zahlreichen Zuschauer, er vergaß aber auch nicht zu erwähnen, dass ohne die Hilfe von Sponsoren die traditionelle Aufführung wohl hätte ausfallen müssen.
Um so mehr Engagement schienen die 200 Tänzerinnen und Tänzer, die in 16 Gruppen seit zwei Jahren für diesen Tag geprobt hatten, zu zeigen, und wahrhaft magische Momente warteten auf das Publikum. Ob bunte oder schlichte Kostüme, getragene oder fröhliche Musik oder ob der Mitwirkende drei oder siebzig Jahre alt war, männlich oder weiblich: Das Programm überzeugte durch eine stimmige Story, die den Zuschauer zu jedem Augenblick der zwei mal 60-minütigen Aufführung mitzunehmen wusste.
Wer die erste Aufführung am vergangenen Samstag verpasst hat, hat am Sonntag, 2. Dezember, um 15.30 Uhr die Gelegenheit das Entgangene nachzuholen. Tickets zum Preis von 4 und 8 Euro gibt es in der Geschäftsstelle des HTV an der Turnstraße 25. agr
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