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14.02.2018

Hochschule kooperiert mit Musikschule Haan


Das Gitarrenduo „GolzDanilov“ gestaltet das Auftaktkonzert einer neuen Reihe im Forum Dieker Carré. HT-Foto: GolzDanilov
Eine enge Zusammenarbeit und eine Konzertreihe wurden mit Musikhochschule vereinbart.

Haan - Das neue Unterrichtshalbjahr startet an der Musikschule Haan mit einer beispielgebenden und richtungweisenden Zusammenarbeit: „Wir haben mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln, hier dem Standort Wuppertal, eine umfangreiche Kooperation vereinbart“, sagt der Leiter der Musikschule Haan, Thomas Krautwig.
Zum einen geht es bei dieser Kooperation um einen regelmäßigen Austausch zwischen den Dozenten und Studierenden der Hochschule auf der einen Seite mit den Lehrkräften und Stipendiaten der Musikschule Haan auf der anderen Seite. Darüber hinaus sollen regelmäßig Konzerte der Studierenden im Forum Dieker Carré an der Dieker Straße stattfinden.
Den Auftakt zu dieser Konzertreihe bestreitet am Mittwoch, 21. Februar um 19 Uhr das renommierte Gitarrenduo „GolzDanilov“ - und das bei freiem Eintritt.
Sören Alexander Golz und Ivan Danilov begannen ihr Studium bei Prof. Alfred Eickholt in Wuppertal bereits im Alter von 14 Jahren. Heute sind die beiden Gitarristen gerngesehene Gäste in der Düsseldorfer Tonhalle und der Essener Lichtburg wie auf internationalen Gitarrenfestivals in Chongqing (China), Paris, Brüssel, Dublin und Montepulciano.
Ihr Repertoire umfasst Kompositionen aus fünf Jahrhunderten der Musikgeschichte und wird durch eigene Bearbeitungen diverser Werke, bevorzugt durch noch unbekanntere Werke des Barock und des Impressionismus, ergänzt. In Haan werden sie unter anderem Werke von Haydn, Granados und Piazzolla spielen.
Mit ihrem Programm demonstriert das virtuose Gitarrenduo die gesamte dynamische Bandbreite sowie die faszinierenden Klangfarben auf ihren Instrumenten.
Golz und Danilov wurden im vergangenen Herbst als jüngste Preisträger überhaupt für ihr künstlerisches Wirken durch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit dem Kulturförderpreis des Landes ausgezeichnet – ein Preis, den vor ihnen beispielsweise die Choreographin Pina Bausch und der Violinist Frank Peter Zimmermann erhielten.
Von der Kooperation zwischen der Musikschule Haan und der Wuppertaler Hochschule für Musik und Tanz profitieren beide Seiten gleichermaßen: „Das Kollegium der Musikschule bleibt am Puls der didaktischen Entwicklung, die Schüler, insbesondere unsere Stipendiaten, rücken näher an die Hochschule heran, in dem sie in die Hochschule hineinschnuppern können“, erklärt Thomas Krautwig die „Win-Win“-Situation.
Denn auch die Hochschule für Musik und Tanz profitiert: Für die Studierenden bietet die Konzertbühne Forum Dieker Carré eine neue, schöne Spielstätte. Zudem hat Haan einen über die Grenzen der Stadt anerkannten Rock-, Pop- und Jazz-Bereich, von dem auch Wuppertal künftig profitieren soll.
Der Standort Wuppertal der Musikhochschule legt auf eine ausgesprochen praxisbezogene Ausbildung wert und wird von einem vierköpfigen Direktorium geleitet: Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse (Musiktheorie), Prof. Alfred Eickholt (Gitarre, Instrumentaldidaktik), Prof. Sarah Semke (Elementare Musikpädagogik) sowie Prof. Albrecht Winter (Violine).
„Durch Unterrichtspraktika von Studierenden an der Musikschule ist eine frühzeitige Orientierung an der Berufswirklichkeit gewährleistet“, erläutert Prof. Hesse einen der Vorteile der Kooperation. Thomas Krautwig ergänzt: „Von dieser Kooperation, die unstrittig die Reputation für beide Seiten festigt, können alle nur profitieren.“ red
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