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02.10.2019

Startschuss für Lichttest 2019 fällt in Haan


Landrat Thomas Hendele (r.) ging mit gutem Beispiel voran und führte sein Dienstfahrzeug beim diesjährigen Licht-Test zur Prüfung vor unter den Augen von Serviceleiter Marco Avveduto (l.) und den O
Sicherheit geht im Autoverkehr vor. Landrat Hendele ging mit gutem Beispiel voran.

Haan – Wenn im Herbst die dunkle und nasse Jahreszeit anbricht, leisten Fahrer und Auto wieder Schwerstarbeit. Die Fahrbahn ist nass und rutschig, die Lichtverhältnisse sind schlecht und wenn das entgegenkommende Fahrzeug zusätzlich noch blendet, kann es schnell zu gefährlichen Unfallsituationen kommen. Da ist es wichtig, dass die Autoscheinwerfer funktionieren und richtig eingestellt sind.
Jedes Jahr im Herbst ruft die Innung des Kraftfahrzeughandwerks zu einem kostenlosen Licht-Test auf. 200 Meisterbetriebe im Kreis und Prüfstellen diverser Automobilclubs beteiligen sich an der Aktion, die vom 1. bis 31. Oktober läuft.
Im Autohaus Altmann Autoland in Haan fiel am Dienstag, 1. Oktober, der offizielle Startschuss. Serviceleiter Marco Avveduto informierte: „Leider sieht man in den Straßen immer noch jede Menge ‘Einäugige’ und ‘Blender’. Rund ein Drittel der im vergangenen Jahr geprüften Fahrzeuge wiesen Mängel auf.“
Dabei sei der Austausch einer Standardglühbirne generell kostenfrei, der Kunde bezahle lediglich das Leuchtmittel. KFZ-Innungs-Obermeister Alfons Kunz war persönlich vor Ort und betonte die Wichtigkeit der korrekten Beleuchtung. Besonders gefährlich sei ein Defekt der vorderen Beleuchtung, denn Autos mit einem Licht würden in der Nacht nicht mehr als mehrspuriges Fahrzeug erkannt.
Auch in diesem Jahr ging Landrat Thomas Hendele als gutes Beispiel voran und führte seinen Dienstwagen zur Prüfung der Beleuchtungsanlage vor. Für ihn steht Sicherheit an erster Stelle, denn in seiner Funktion als Landrat reist er tagtäglich hunderte von Kilometern auf deutschen Autobahnen, auch nachts, da muss das Fahrzeug 100 Prozent verkehrssicher sein.
Serviceleiter Avveduto erklärte im Detail, worauf es ankommt: Grundsätzlich seien Halogenleuchten besonders defektanfällig, LED- und Xenon-Scheinwerfer fielen hingegen seltener aus. Letztere seien zudem mit einer Art „künstlicher Intelligenz“ verknüpft, Sensoren würden zum Beispiel erkennen, wann das Auto schwerer beladen sei, das System senke die Scheinwerfer automatisch ab.
Dies sei sowohl von Vorteil als auch nachteilig, denn ein Defekt oder ein Komplettausfall könnte dann schon einmal etwas teurer werden.
Die Fehlerdiagnose dauere mitunter bis zu einer halben Stunde. Die Durchführung des Standartlichttests dauert etwa zehn Minuten.
Aufgerufen am diesjährigen Licht-Test bis Ende Oktober teilzunehmen, sind alle Halter von Autos, unabhängig von Modell und Alter des Fahrzeugs.
Der kostenlose Service wird von der Firma Altmann an einem speziellen Prüfpunkt durchgeführt. Ist an der Beleuchtungsanlage des Fahrzeugs alles in Ordnung, erhält der Halter die Licht-Test-Plakette 2019 für die Windschutzscheibe. syja
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