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12.06.2019

Schwimmer gehen nicht nur schwimmen


Das J-Team des TSV Gruiten kümmert sich darum, dass die Mannschaft sich nicht nur im Schwimmbecken begegnet. HT-Foto: Antje Götze-Römer
22 Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren bilden ein J-Team des LSB.

Gruiten - Am Donnerstag, 6. Juni, erwartete die Schwimmabteilung des TSV Gruiten einen ganz besonderen Gast im Haaner Hallenbad.
Ulrike Volkenandt vom Schwimmverband NRW hatte sich angekündigt, um einer Gruppe Jugendlicher das sogenannte Starterpaket J-Team zu überreichen.
Darin enthalten waren T-Shirts, Verpflegungsgutscheine, USB-Sticks und noch so das eine oder andere nützliche Accessoire, das die jungen Leute bei ihrem Projekt gebrauchen können.
Aber vor allem: 200 Euro, die das Team nun für Aktivitäten außerhalb der Schwimmhalle verwenden kann.
„Wir unternehmen öfter gemeinsam etwas“, berichtet Alina Kasberg, eine der beiden Chefs des J-Teams: Kanufahren beispielsweise oder Schlittschuhlaufen oder auch Volleyball spielen. „Das ist meistens nicht sehr teuer oder sogar kostenlos“, erklärt Kasberg. Die 200 Euro sollen darum für etwas ganz Besonderes eingeplant werden.
„So ein großes J-Team gibt es ganz selten“, zeigt sich Ulrike Volkenandt, die Fachkraft Jugendarbeit beim Schwimmverband NRW ist. 22 Schwimmerinnen und Schwimmer zwischen neuen und 18 Jahre bilden das J-Team „Ready to Swim“ des TSV Gruiten e.V.
Ins Leben gerufen hat das J-Team Vadim Tsypkin, Trainer der Leistungsschwimmer im TSV, der sich aber eigentlich um gar nichts kümmern muss: „Die sind so engagiert – die kümmern sich um alles selbst“, berichtet er stolz über sein J-Team.
Die „Chefs“ des J-Teams sind Florian Köser (17), der sich auch den Namen für das J-Team ausgedacht hat, und Alina Kasberg (18), die bereits Chemie studiert. Außer Alina gehen alle Mitglieder des J-Teams noch zur Schule.
Zwischen Alina und Liliana, die mit neun Jahren das jüngste Mitglied von „Ready to Swim“ ist, liegen neun Jahre. Trotzdem nehmen die älteren Teammitglieder die jüngeren immer ernst und bringen auch ihre Vorschläge mit ein.
Als nächstes Projekt ist am 21. Juni eine Drachenboottour auf dem Beyenburger Stausee geplant. Aber auch Geocaching, eine Fahrradtour mit einem Volleyballspiel und der Besuch eines Escape-Rooms stehen ganz weit oben auf der Liste.
Mit einer Chemiestudentin, drei Schülerinnen und Schülern, die in den nächsten beiden Jahren ihr Abitur machen, drei Trainerinnen, wenigen Delphin- und Rückenschwimmern, dafür aber umso mehr Brust-, Kraul- und Lagenschwimmern und einigen mit Freiwassererfahrungen sowie jeder Menge Spaß und Ideen sei dieses J-Team garantiert „Ready to Swim“. agr
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