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05.06.2019

Übernachtung ist nicht vorgesehen


Dirk Mades, Rolf-Peter Zaß, Peter Dräger, Tim Dräger (hi.v.l.) Dirk Kohrsmeier und Erich Fehrenbacher (vo.v.l.) haben sich seit vielen Wochen auf die Aktion „Radeln für ein Kinderlächeln“ vor
Bereits zum dritten Mal fahren die Radfreunde langer Atem zugunsten des Vereins Kipkel.

Haan - Am kommenden Samstag, 8. Juni, geht es endlich los. Um 10 Uhr starten die Radfreunde langer Atem - Dirk Mades, Rolf-Peter Zaß, Peter Dräger, Tim Dräger, Dirk Kohrsmeier und Erich Fehrenbacher im Park Ville d´Eu zu ihrer diesjährigen Spendentour für den Haaner Verein Kipkel. Begleitet wird die Tour durch ein Begleitfahrzeug mit drei Fahrern. „So kann bei Pannen notfalls schnell geholfen werden“, erklärt Peter Draeger von den Radfreunden. Im Fahrzeug befinden sich so auch Werkzeug und Ersatzteile, aber auch Kleidung zum Wechseln, Getränke und Nahrung.
Das mit der Ernährung während der Mammuttour ist so eine Sache. „Jeder Fahrer hat sein eigenes Rezept, wie er sich die Strecke über ernährt, denn man kann in den 24 Stunden gar nicht so viel essen, wie man an Energie verbraucht“ weiß Draeger aus Erfahrung. Die Palette reicht von trockenem Kuchen über Nuss-Früchte-Müsli bis zu Nudelsalat. „Gerade nachts muss man aufpassen nicht zu wenig zu essen, denn da hat man einfach in der Regel keinen Hunger, muss aber Energie zuführen um den Anstrengungen gewachsen zu sein“ sagt Draeger wohlwissend um die Tücken einer solchen Fahrt.
500 Kilometer in 24 Stunden wollen die Freunde bewältigen und die Radfreunde beteuern: „Nein, wir übernachten nicht, wir fahren Nonstop 24 Stunden durch.
Viele Aktivitäten wurden initiiert, um möglichst viel Geld für den Verein Kipkel überreichen zu können. Haupteinnahmequelle sind aber die Sponsoren, um die sich die Radfreunde in den vergangenen Wochen, neben dem vorbereitenden Training, intensiv bemüht haben.
„Kinder verdienen unseren besonderen Schutz und unsere Unterstützung. Vor allem, wenn sie dies Zuhause aufgrund von psychischen Erkrankungen der Eltern nicht erfahren, sind wir als Gesellschaft gefragt“, sagt beispielsweise das Haaner Unternehmen Verder Scientific zu seiner Motivation die Radfreunde „gerne“ zu unterstützen.
Das Wuppertaler Unternehmen Metallbau Robert Fockner beteiligt sich ebenfalls, weil Geld verdienen zwar wichtig sei, „etwas davon abzugeben und gute Dinge zu unterstützen“ aber auch. Für den Unterstützer Bohle als Familienunternehmen hat die Instanz Familie „seit jeher einen hohen Wert. Deshalb tragen wir gern dazu bei, die betroffenen Familien und insbesondere die Kinder auch in dieser schwierigen Situation zu stärken“.
Ulf Peschke von der Firma U.P. Elektro- und Datentechnik aus Haan sieht das ähnlich: „Als eines der größten Handwerksunternehmen im Kreis Mettmann sehen wir es als Verpflichtung an, uns vor allem für Kinder, sowie für Schulen und gemeinnützige Projekte zu engagieren und diese zu unterstützen“. agr
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