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29.05.2019

Haaner Bachtal hat viel Potenzial


Gassi-Gehen, Walken, Radfahren oder einfach nur Chillen. Für die Nutzung der Grünanlage gibt es eine Vielzahl von Ideen. HT-Grafik: Stadt Haan
Barrierefreie Zugänge, bessere Bänke und moderne Geräte sollen die Grünanlage attraktiver machen.

Haan – Gut angenommen wird das Haaner Bachtal schon jetzt. Aber vor allem von den unmittelbaren Anwohnern des Grünzugs, der sich auf einem knappen Kilometer zwischen dem Bollenberg und der Kampstraße lang zieht. Weil für die Aufwertung Fördermittel in Aussicht sind, hat die Stadt die Landschaftsarchitekten von ST-Freiraum aus Duisburg mit der Erstellung einer entsprechenden Projektskizze beauftragt.
Die ist von den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr einvernehmlich für gut empfunden worden und liegt jetzt zur Konkretisierung in der Stadtverwaltung (siehe Infos).
Unterdessen hat die Haaner CDU bei einer offenen Vorstandssitzung die Anlage besucht, um sich vor Ort ein Bild von den möglichen Einzelmaßnahmen zu machen. Dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung eines Wasserspielplatzes für Kinder am Bachverlauf, zeitgemäße Spiel- und Sportgeräte, bequemere Sitzgelegenheiten und eine effiziente Beleuchtung. Die Wege sollen für Fußgänger, Jogger und Radfahrer erneuert, aber nicht asphaltiert werden. Ein wichtiger Bestandteil der Planung ist gerade in Hinsicht auf öffentliche Fördermittel die Erneuerung der Zugänge. „Die müssen barrierefrei werden“, fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Kaimer. Das heißt: Die in die Jahre gekommenen Treppen werden durch Rampen ersetzt. Was wiederum den größten Teil der Kosten ausmachen würde.
Nur über das optische Konzept, mit großen Steinen und anderen Objekten in Rot eine buchstäblich rote Linie durch die Anlage zu ziehen, sei im Ausschuss kontrovers diskutiert worden.
„Wir glauben, dass das Haaner Bachtal als grüne Lunge der Innenstadt viel Potenzial hat“, erklärt der CDU-Vorsitzende Wolfram Lohmar. Parteifreund Kaimer kann sich vorstellen, dass nach einer Modernisierung Bürger aus ganz Haan zum Flanieren in den Park kommen. „Er hätte dann wesentlich größere Aufenthaltsqualität als die beiden anderen Haaner Grünzüge im Ittertal oder am Hühnerbach.“
Tobias Kaimer hält als Ergänzung zur Modernisierung der Anlage auch ein gastronomisches Angebot im angrenzenden Kleingärtnerverein an der Kampheider Straße für überlegenswert oder eine Verbindung zum Panoramaradweg Niederbergbahn und der Korkenziehertrasse. „Eine E-Bike-Ladestation wäre dann natürlich auch sinnvoll“, findet Wolfram Lohmar. Eine Anknüpfung an den durchs Ittertal verlaufenden Neanderlandsteig-Wanderweg sei ebenfalls denkbar.
Für die beiden Kommunalpolitiker steht fest: „Wenn wir für die Modernisierung des Haaner Bachtals eine nennenswerte Förderung bekommen, sollten wir die Chance nutzen“, findet Tobias Kaimer. Er glaubt aber auch: „Wenn es keine Zuschüsse gibt, haben andere Projekte, beispielsweise Schulgebäude oder Straßen Vorrang.“ ff
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