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27.02.2019

Haan glänzt bei der U3-Betreuung


An der Ecke Erikaweg/Ohligser Straße sind schon die Bagger der Firma Fechtelkord & Eggermann im Einsatz. HT-Foto: Knut Reiffert
Neue Kitas sorgen für Entspannung. Bei den Über-Dreijährigen fehlen derzeit aber noch zwölf Plätze.

Haan – Was die Kindertagesstätten anbelangt, ist sich Bürgermeisterin Bettina Warnecke sicher: „„Wir werden unseren 1. Platz im kreisweiten Vergleich für die U3-Betreuung weiter halten und haben uns im Verglich bei den Über- Dreijährigen stark verbessert.“ Und nicht nur das: „Bei den Plätzen für die jüngeren Kinder gehören wir zu den Besten in ganz NRW.“
Grundlage für diese Einschätzung ist der vom Stadtrat einstimmig beschlossene Kindertagesstättenbedarfsplan für 2019/2020. Der dokumentiert eine Entspannung in der Betreuungssituation. Insbesondere die Versorgungsquote der Unter-Dreijährigen sei als äußerst gut zu bewerten. Hier stehe mit 23 unbesetzten Plätzen sogar ein deutliches Überangebot zur Verfügung. Bei den Ü3-Kindern sei nur noch ein geringer Fehlbedarf von zwölf Plätzen zu decken, heißt es im aktuellen Bedarfsplan.
„Aber natürlich stehen die zwölf Kinder nicht auf der Straße“, gibt Warnecke Entwarnung: „Entweder sie bleiben länger bei ihrer Tagesmutter, oder wir prüfen, bei welchen Einrichtungen Überbelegungen möglich sind.“ Zumal die Zahl der Anmeldungen im laufenden Kindergartenjahr erfahrungsgemäß abnimmt.
Zu der komfortablen Situation beigetragen haben nach Angaben der Stadt die beiden neuen Gruppen der Kita Märchenwald an der Bachstraße. Dazu kommt in Kürze die Wander- und Erlebnisgruppe für 15 Ü3-Kinder am Standort der Kita Bollenberg.
Der nächste Schritt ist die Eröffnung der viergruppigen Kita Erikaweg im Juli 2020. Dann sollen nicht nur die derzeitig fehlenden Plätze kompensiert, sondern auch gut 50 Prozent der Überbelegungen abgebaut werden.
Und wenn das nicht reicht, hält Warnecke es für möglich, die Kita Märchenwald, die eigentlich mit der Eröffnung an der Erikastraße geschlossen werden soll, noch länger laufen zu lassen. „Da das Grundstück später für Wohnungsbau vorgesehen ist, stehen wir nicht unter Druck“, erklärt die Bürgermeisterin. ff
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