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14.11.2018

Hoppeditz-Erwachen: Die „fünfte Jahreszeit“ ist wieder angebrochen


Teddy Henschke begrüßte den Haaner Hoppeditz alias Natalie Bartoß. HT-Foto: Sylke Jacobs
Fast pünktlich am Elften im Elften am vergangenen Sonntag, hielt der Hoppeditz seine Rede zur Sessionseröffnung.

Haan - „Jecke aufgepasst, der Hoppeditz ist erwacht!“ Zu ungewöhnlicher Zeit, am Sonntag, 11. November, um 12.11 Uhr läutete Teddy Henschke von der Närrischen Zelle auf dem Vorplatz der katholischen Kirche St. Chrysanthus und Daria den Karneval ein.
Einige Dutzend Karnevalisten hatten sich nach dem Gottesdienst dort versammelt, um den Hoppeditz traditionell zu begrüßen.
„Er ist einer von denen, die das ganze Jahr gut pennen“, raunte Henschke ins Mikrofon, „wollen wir ihn rufen!“ Und schon kam er, bunt und lebendig, direkt aus der Kirche: der Hoppeditz. Verkörpert wird er in Haan seit nunmehr sechs Jahren Natalie Bartoß und wie immer hatte sie eine kesse Sessionsrede mit dabei.
„Oh mein Gott, ich bin hier vor der Kirche aufgewacht; Ach ja, es ist Sonntag und Hoppeditz, ich hab‘ s mir fast gedacht“, eröffnete sie ihre Rede und fuhr fort: „Stets mit Frohsinn sind wir dabei, bei der Haaner Narretei! Und ich kann heut vor der Kirche sprechen; drinnen wär‘ s natürlich auch kein Verbrechen!“
In Haan, ja da war im letzten Jahr so einiges los, zum Beispiel den Pfarrer Nieswandt, den gäbe es jetzt nicht mehr, der wohne nun in Hilden und weit weg von Haaner Gefilden. Und was wären die Sommerferien ohne den Haaner Sommer, mit Spiel und Spaß, der Närrischen Zelle, dieses Jahr zwar ohne Bobbycar, aber dafür gab‘ s die Maus.
Auch die Renovierung des Haaner Schwimm- und Sportbades, sowie der Neubau des Haaner Gymnasiums waren Themen, die der Hoppeditz aufs Korn nahm.
Seit vielen Jahren widmet sich Natalie Bartoß hingebungsvoll dem Haaner Karnevalstreiben. Besonders der Kinderkarneval bedeutet ihr viel, dort fühlt sie sich sozusagen „jeckewohl“.
„Die Haaner Kinder sind schlau und werden nicht dumm; Man denke nur an die Großbaustelle Haaner Gymnasium.“Auch die Gesamtschule wurde nicht vergessen und auch nicht die Baustelle an der Polnische Mütze sowie die Entwicklung des Bürgersaals und der geplante Neubau des Rathauses. „Ja und die Post hat doch für uns Haaner ganz verdrossen; Ihren Hauptsitz so einfach mal geschlossen!“
Wie jedes Jahr gehörte zur Session die Verabschiedung des Kinderprinzenpaares der vergangenen Session sowie die Begrüßung der Tollitäten der neuen: Prinzessin Angelina Bascher (12) und Prinz Gabriel Schmidt (15) wurde am 26. November das Ornat im Jugendhaus an der Alleestrasse verliehen. syja/agr
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