home Haaner Treff - Haaner Treff
07.11.2018

HTV siegt im Lokalderby


Marcel Peters (19) und Marco Tepsic (v.) gehörten am vergangenen Samstag zu den Erfolgsgaranten des HTV. HT-Foto: Antje Götze-Römer
Ausgerechnet gegen den Lokalrivalen von der Unitas holt der Haaner TV die Punkte drei und vier.

Haan - Der ungemütlichste Platz in jeder Liga der Welt ist immer der Abstiegsplatz. Den besetzt der Handball-Verbandsliga-Aufsteiger vom Haaner Turnverein (HTV) zwar immer noch, aber immerhin trennt von den Nichtabstiegsplätzen lediglich ein ungünstigeres Torverhältnis.
Dafür hat der HTV am vergangenen Wochenende zumindest ein wenig was tun können, denn im Lokalderby gegen die zweite Mannschaft der DJK Unitas Haan sprang ein mehr als achtbarer und unbedingt verdienter 29:25-Sieg heraus.
Völlig von der Rolle schienen die Favoriten von der Unitas zu sein, es schien eine ganz andere Mannschaft auf dem Parkett zu stehen als noch vor Wochenfrist als die Unitas gegen die Bergischen Panther überzeugen konnte.
Der Rückraum fand quasi gar nicht statt, im Angriff lief in Abwesenheit von Stephan Panthel, der an diesem Tag verhindert war, nicht viel zusammen.
Ganz anders der HTV: Die Abwehr war hochaufmerksam und mindestens genau so hoch motiviert wie der Angriff. Schon bald schien sich eine kleine Sensation anzubahnen, denn der HTV führte nach 20 Minuten mit 11:8. Garant für diesen Erfolg waren Dennis Kuboth (6 Tore), Marco Tepsic (5) und vor allem Marcel Peters (7), der sich immer wieder durch die Reihen der Gegner durchkämpfte und am Ende auch erfolgreich traf.
Nicht zu vergessen: Markus Sevecke im Tor des HTV konnte vielfach glänzen und sicherte dem HTV immer wieder die, wenn auch manchmal knappe Führung.
Den Halbzeitstand von 13:11 kommentierte der ehemalige Trainer des HTV Stefan Wollny, der sichtlich Spaß an der Partie hatte mit den Worten: „Es führt die bessere Mannschaft“.
Und auch nach dem Wiederanpfiff fand die Unitas kein Rezept gegen das willenstarke Team des aktuellen HTV-Coaches David Horscht.
Während einer besonders starken Phase konnte sich das Team bis in die 42. Minute sogar mit sechs Toren auf 21:15 absetzen.
Derweil machte sich bei der Unitas Frust breit, der in der 48. Minute in einem rüden Foul von Unitasler Mark Seher an Dominik Zahs gipfelte. Zahs musste das Spielfeld verletzt verlassen und konnte auch später nicht wieder eingreifen. Nach 60 Minuten stand der verdiente Sieg des HTV über die Unitas fest.
Und noch ein Duell hat der HTV an diesem Tag gewonnen: Die Fans dieses Teams waren deutlich in der Überzahl und deutlich lauter. agr
Zurück