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12.09.2018

Prager Philharmoniker begeistern


Der Karl-August-Jungplatz hat sich am vergangenen Wochenende in einen großen Konzertsaal verwandelt. HT-Foto: Antje Götze-Römer
Rund 2.000 Besucher verzeichneten die Organisatoren des Open-Air Konzertes in Haan.

Haan - Am Samstag, 8. September wurden die geschätzt 2.000 Besucher des Konzertes der Smetana Philharmoniker Prag auf dem Karl-August-Jung-Platz Zeuge wie großartig eine Veranstaltung unter freiem Himmel sein kann, wenn alle Komponenten passen.
Ein professionelles Orchester spielte den Zyklus „Mein Vaterland“ auf einer hochprofessionellen Bühne, die keine Wünsche der 60 Musiker offenließ. „Wir haben in diesem Jahr viel bessere Bedingungen als bei der Premiere im Vorjahr“, begrüßte Bürgermeisterin Bettina Warnecke sowohl die Akteure auf der Bühne als auch die vielen Zuschauer auf der Wiese der Anlage.
Die hatten es sich auf Decken, Campingstühlen, Bierbänken und Ähnlichem gemütlich gemacht, viele hatten Picknickkörbe dabei und freuten sich auf ein in allen Belangen außergewöhnliches Konzert mitten in Haan unter freiem Himmel. Und - auch dies passt meist, wenn alles andere auch passt - das Wetter spielte mit.
Einen besonderen Dank schickte die Bürgermeisterin nicht nur an die zahlreichen Sponsoren, die das Event überhaupt erst möglich gemacht hatten, sondern ganz besonders auch an die Mitarbeiter der städtischen Kulturarbeit, die unter der Regie von Miriam Schulz für genau die Rahmenbedingungen gesorgt hatten, die solch eine spezielle Veranstaltung braucht.
Schulz zeigte sich bereits in der Konzertpause erleichtert und glücklich darüber, dass alles reibungslos funktionierte und auch die Zuschauer in der Quantität erschienen waren, wie es sich die Organisatoren erhofft hatten.
„Wir sind mehr als zufrieden“, bestätigte auch Dr. Jürgen Simon als Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus. Die Rückmeldungen der Zuschauer seien jedenfalls „alle ziemlich gut“.
„Wir sind am Ende“, sagte der Dirigent der Prager Philharmoniker Hans Richter, nachdem der letzte Ton des Vaterlandzyklus verklungen war.
„Wir haben gespielt bis zur Erschöpfung“, frotzelte er weiter und doch ermunterte er höchstselbst das Publikum dazu, von den Musikern noch eine Zugabe zu verlangen. agr
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