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12.09.2018

Nichts verbindet besser als die Musik


Frauke Heiden-Ziegert, Tom Hegermann, Thomas Krautwig und Bürgermeisterin Bettina Warnecke (v.l.) freuen sich auf eine für Haan völlig neue Veranstaltung und hoffen auf viele Teilnehmer. HT-Foto: A
Alte und neue Nachbarn sind zu einer Musikwerkstatt der katholischen
Kirche eingeladen.

Haan - Menschen, die gemeinsam in Haan oder Gruiten leben, sollen sich besser kennenlernen. Das ist die Grundidee einer Veranstaltung, die die katholische Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der Musikschule Haan organisiert.
Unter dem Motto „Miteinander - singen, reden, tanzen, trommeln“ können sich alte und neue Nachbarn am Samstag, 29. September, ab 14.30 Uhr in der Musikschule an der Dieker Straße 69 treffen.
„Haaner Bürger und Menschen, die als Geflüchtete zu uns gekommen sind, sollen die Gelegenheit bekommen, sich besser kennenzulernen“, erklärt Tom Hegermann. Der Haaner und ehemalige WDR2-Moderator hat sich unter anderem in der Zukunftswerkstatt der katholischen Kirche engagiert. Dort wurde die Idee von der Ehrenamtsbegleiterin in der Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche Haan, Frauke Heiden-Ziegert vorgetragen. „Die Neugier aufeinander ist groß, aber oft fehlt es an Möglichkeiten, sich wirklich kennenzulernen“, weiß Heiden-Ziegert. In der Zukunftswerkstatt habe die Gemeinde eine Vielzahl neuer Projekte entwickelt. „Hier haben wir schnell gemerkt, das wird zu groß“.
„Eine tolle Idee“, findet auch Haans Bürgermeisterin Bettina Warnecke, die das Projekt unterstützt und außerdem urteilt: „Das ist in dieser Form ganz neu in Haan“. Die Musik sei ein besonders guter Weg, um Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammen zu bringen. „Was verbindet besser als Musik“, fragt sie.
Auch Musikschulleiter Thomas Krautwig hat sofort Unterstützung angeboten und die Möglichkeit, die Räume der Musikschule zu nutzen. Und nicht nur das: Drei Haaner Kollegen sowie Externe werden am Veranstaltungstag den Kern des Projektes durchführen. „Die Kollegen und ich freuen uns auf die Veranstaltung“, betont er.
Was aber ist genau geplant? Ab 14.30 Uhr werden Workshops in den Bereichen Gesang, Trommeln und Tanz angeboten. Außerdem gibt es einen Extra-Workshop für Kinder ab vier Jahren. Aber auch für Kinderbetreuung jenseits der Workshops ist gesorgt. „Darum kümmern sich die Jugendlichen in der Flüchtlingshilfe“, betont Frauke Heiden-Ziegert. Auf- und Abbauhilfe leisten die Messdiener der katholischen Kirchengemeinde Haan. Das Ergebnis der Workshops wird abends ab 18.30 Uhr auf der Bühne im Forum Dieker Carré in der Musikschule präsentiert werden. Tom Hegermann wird als „alter Hase“ Gespräche mit den Teilnehmenden führen.
Das an diesem Tag erarbeitete Bühnenprogramm wird ergänzt durch eine Darbietung unter dem Titel „Salam aleikum“, ein musikalischer Beitrag, den Menschen mit Fluchterfahrung und Ehrenamtler seit Juli in der Unterkunft an der Düsselberger Straße proben. „Besondere Bedeutung an dem Tag haben vor allem die Gespräche in den Pausen“, betont Frauke Heiden-Ziegert. Darum sei für ausreichend Essen und Getränke gesorgt.
„Das Projekt ist mal wieder ‘typisch Haan‘“ sagt Thomas Krautwig, und er meint damit die reibungslose und gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen und Institutionen in Haan, auch die mit Stiftungen und der Wirtschaft. Das bestätigt auch Bettina Warnecke und sie würde darüber sehr freuen „wenn möglichst viele Menschen mitmachen, als Teilnehmer an den Workshops oder auch als Zuschauer abends beim Konzert“. agr
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