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06.06.2018

Kreistag bestätigt Haaner Ratsbeschluss


In Zukunft können sowohl die Turnstraße als auch die Martin-Luther-Straße nur noch in einer Richtung befahren werden. HT-Grafik: IWP Runge
Martin-Luther-Straße und Turnstraße werden ausgebaut zu Kreisstraßen im
Einbahnverkehr.

Haan - Der Rat der Stadt Haan und der Kreistag des Kreises Mettmann haben beschlossen, für die Martin-Luther-Straße und für die Turnstraße ein neues Verkehrskonzept umzusetzen.
Demnach werden künftig beide Straßen als Kreisstraßen fungieren. Für beide Straßen ist eine Einbahnstraßenregelung vorgesehen.
Die Martin-Luther-Straße wird in Richtung Ittertal zur Einbahnstraße. Die Turnstraße wird von der Einmündung Martin-Luther-Straße in Richtung Stadtzentrum zur Einbahnstraße.
An der Kreuzung Turnstraße/Kaiserstraße wird in der Rathauskurve eine neue Lichtzeichenanlage installiert. Beide Straßen werden grundlegend saniert.
Bis zur Fertigstellung des endgültigen Ausbaus bleiben die auf beiden Straßen geltenden Geschwindigkeitsregelungen bestehen.
Als Erstes werden nun die Beschlüsse des Rates der Stadt Haan und des Kreistages der Bezirksregierung zur Genehmigung vorgelegt. Die entsprechende Umstufungsverfügung der Bezirksregierung wird veröffentlicht und einen Monat danach bestandskräftig, sofern keine Klagen gegen die Entscheidung erhoben werden.
Der Kreis wird für 2019 und die Folgejahre die erforderlichen Finanzmittel für die Sanierung beider Straßen in den Kreishaushalt aufnehmen.
Die konkreten baulichen Planungen beginnen dann nach der Genehmigung des Kreishaushaltes 2019. Dabei werden sich die Stadt Haan, der Kreis Mettmann und der Landesbetrieb Straßen.NRW eng miteinander abstimmen.
Vor Baubeginn werden Stadt, Kreis und Landesbetrieb gemeinsam in einer Bürgerinformationsveranstaltung die Planungen vorstellen und auch für Vorschläge aus der Bürgerschaft ein offenes Ohr haben.
Alle Beteiligten sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Bürgern das Verkehrskonzept so umsetzen zu können, dass sowohl die Funktion der Kreisstraße gewahrt als auch die Anforderungen der Verkehrssicherheit berücksichtigt und die Belastungen für die Anwohner auf das unausweichlich notwendige Maß beschränkt werden. red
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