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25.04.2018

Haan ist eine schnuckelige Stadt


Anhand der Standortdaten entscheidet die Immobilienwirtschaft, Projektentwickler, Investoren und Architekten, welcher Kommune sie den Vorzug geben. Haan hat seine Daten aktualisiert. Über das rundum
Wirtschaftsförderung, Planungsamt und IHK Düsseldorf haben gemeinsam ein neues
Standortexposé für Haan gestaltet.

Haan - Der durchschnittliche Haaner ist reicher als seine Nachbarn. Das ist messbar an der Kennziffer für die Kaufkraft pro Einwohner. Studien, die das ermitteln, setzten 100 Punkte als Nulllinie an. Demnach kommt Haan auf den brillanten Wert von 116,4. Das liegt noch deutlich höher als die Landeshauptstadt Düsseldorf, die laut NRW-Bank auf den Index 109 Punkte kommt. Unterdurchschnittlich schneiden mit 94 Punkten die drei bergischen Großstädte Wuppertal, Remscheid und Solingen ab.
Tina Schmidt von der IHK in Düsseldorf fasst die Daten in einem Satz zusammen: „Haan ist schnuckelig.“ Das neu konzipierte Standort-Exposé bringt genau das zum Ausdruck.
Der Prospekt kommt genau passend. Er gehört zu den wichtigen Unterlagen, wenn am 25. und 26. April sich die Tore der „Polis-Convention“ in Düsseldorf öffnen. Eine Messe, die Städte und Kommunen mit der Immobilienwirtschaft, mit Projektentwicklern, Investoren und Architekten zusammenführt. Kurzum: ein Forum für den knallharten Wettbewerb der Kommunen untereinander. Besonders im Handel.
Für Dr. Jürgen Simon, im Haaner Rathaus Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, punktet die Stadt gleich auf mehreren Ebenen. Ganz klar: die beeindruckend hohe Kaufkraft. Keine Frage. Ebenso wichtig: die gebotene Lebensqualität.
Der Wochenmarkt beispielsweise präsentiere sich so, wie viele Nachbarkommunen sich das wünschen. Breites regionales Warenangebot, angenehme Umgebung, die Gelegenheit zum Schwätzchen untereinander. Einzelhandel und Gastronomie wirken einladend. Ladenbetreiber, gemeinsam mit den Reinigungsdiensten der Verwaltung, ziehen in Sachen Sauberkeit an einem Strang.
Wirtschaftsförderer Jürgen Simon kennt aktuell im Zentrum nur zwei leerstehende Ladenlokale. Natürlich komme es gelegentlich zu Veränderungen. „Sobald wir davon Kenntnis bekommen, es steht ein Laden zur Disposition, nehmen wir umgehend Kontakt auf.“
Als Maßnahme zur Abwehr ungünstiger Entwicklungen im Haaner Einzelhandel.
Tina Schmidt als Vertreterin der IHK Düsseldorf lobt die städtebauliche Entwicklung Haans. Das sei schließlich nicht gottgegeben und bespielhaft für Kommunen vergleichbarer Größe. Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke freut sich über so viel Anerkennung. Worte, die sie am liebsten den Mitbürgern nahebringen möchte, die „den Hang haben, Haan schlecht zu reden“.
Das nun vorgestellte Exposé ist gut gemacht. Den Machern ist es gelungen, eine lebenswerte kleine Stadt im Einzugsgebiet der großen Wirtschaftszonen von NRW anschaulich darzustellen.
Bis zum Jahr 2020. Ab dann soll Haan noch schnuckeliger werden. Das kündigte die Bürgermeisterin im Rahmen der Vorstellung an.
Dann gehe es los mit dem neuen Innenstadtkonzept. „Dann drehen wir jeden Stein um.“ ffu
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