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31.01.2018

Unitas feiert ein Fest der Generationen


Die Generationen feierten gemeinsam: Marcel Billen (aktueller Spieler), Stefan Panthel (Unitas Urgestein), Peter Kortenjann (Torwart, 1998-2000) und Christoph Seher (aktueller Torwart). HT-Foto: Antje
Am vergangenen Freitag trafen sich im Forum alte und junge Helden der DJK Unitas Haan.

Haan - Seit 70 Jahren besteht die DJK Unitas Haan - wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist. Das dachten sich die Verantwortlichen des Vereins auch und luden zur großen Geburtstagsfeier am Freitag, 26. Januar im Forum an der Breidenhofer Straße ein.
„Das ist ein bisschen wie Klassentreffen“, sagte Ralph Höschler, der sich seit vielen Jahren bei der Unitas engagiert und als Betreuer der Oberliga-Mannschaft fungiert, angesichts der vielen bekannten Gesichter, die man unter Umständen seit einigen Jahren nicht gesehen hatte.
Nicht ganz - möchte man sagen, denn die Gesellschaft im Forum glich dann doch eher der einer großen Familienzusammenkunft, einer Feier der Generationen. Hagen Zeller ist 79 Jahre alt und hat viele, viele Jahre als Schiedsrichter für die Unitas gepfiffen. Erst im hohen Alter von 70 Jahren hat er die Pfeife an den Nagel gehängt. Und immer noch besucht er regelmässig die Heimspiele der Unitas. „Zu Auswärtsspielen fahre ich jetzt nicht mehr, aber früher habe ich kein einziges Spiel verpaßt“, erzählt er. Horst Plesch und Heribert Fuchs wurden an dem Abend für ihre 70-jährige Mitgliedschaft bei der Unitas geehrt - sind also Fans der ersten Stunde. Heinz Löhring (76) war nie Mitglied bei den Haaner Handballern, gleichwohl war er ehrenamtlich tätig: als Jugendtrainer, als Jugendwart, als Presse- und als Spielwart. Der Vorsitzende der DJK Unitas Haan Martin Blau konnte eine Reihe an „Ehemaligen“ an diesem Abend begrüßen. Sportwart Christian Schmahl wagte bei aller Nostalgie einen Blick in die Zukunft und Postulierte das Projekt „Unitas 2020“. „Handball hat in Haan eine besondere Relevanz“, sagte er, aber es sei in Haan auch immer ein bedrückendes Thema, obwohl die Unitas das Aushängeschild der Stadt sei. Bürgermeisterin Bettina Warnecke machte indes Hoffnung: „Im nächsten Sportausschuss werden wir eine Lösung präsentieren, damit die Unitas auch donnerstags gute Trainingsbedingungen hat“. agr
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