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08.11.2017

Kleiderkammer Haan feiert Neueröffnung


Einem großen Team ist es zu verdanken, dass die Kleiderkammer Haan gut funktioniert und verlässlich geöffnet hat. HT-Foto: Antje Götze-Römer
Mitarbeiter der Kleiderkammer Haan feierten mit ihren Kunden und den
neuen Nachbarn.

Haan - Am Samstag, 4. November wurde offiziell, was bereits seit einigen Tagen schon wieder „läuft wie am Schnürchen“: Die Kleiderkammer eröffnete mit geladenen Gäste, darunter auch viele der neuen Nachbarn, ihre neuen Räumlichkeiten an der Friedrich-Ebert-Straße 111-117.
Rund 600 Quadratmeter stehen der Organisation am Nachbarsberg zur Verfügung. Das sind in etwa gleich viel wie am alten Standort an der Steinkulle, den die Kleiderkammer aufgeben musste, weil der Mietvertrag gekündigt wurde.
Zwei Drittel der Fläche stehen für den Verkauf zur Verfügung, der Rest dient als Lager oder als Rückzugsraum für die Mitarbeiter. Und das sind viele: Auf rund 90 Aktive kann sich Organisatorin Brigitte Hausdorf verlassen. Die stellen sicher, dass die wöchentlich fünf Verkaufszeiten á zwei Stunden sowie ein paar Sondertermine, die speziell für berufstätige Spender eingerichtet wurden, verlässlich eingehalten werden können.
„Wir haben jetzt eine viel offenere Verkaufsfläche“, sagt Brigitte Hausdorf, und sie freut sich auch, dass es für Kleiderspender nun die Möglichkeit gibt, an einem Rolltor anzufahren. „Das vereinfacht die Anlieferung deutlich“, sagt sie.
So langsam startet auch der Verkauf von weihnachtlichen Artikeln. Einen Sonderverkauf für Schmuck oder Geschenke anlässlich Weihnachten gibt es nicht, die Artikel werden „Zug um Zug“ in das normale Sortiment mit eingepflegt. „Geschenke verpacken wir aber dann auch weihnachtlich“, erklärt Brigitte Hausdorf.
Die Kunden der Kleiderkammer waren zu Beginn zu 100 Prozent Flüchtlinge, mittlerweile sind etwa 30 Prozent der Kunden Deutsche. „Gut die Hälfte spricht deutsch“, schmunzelt Brigitte Hausdorf, die zudem darauf hinweist, dass Menschen aus allen Alters- und Berufsgruppen zu den Kunden der Kleiderkammer zählen. Der Umzug von der Steinkulle an die Friedrich-Ebert-Straße habe daher einen ganz großen Vorteil: „Wir sind jetzt näher bei unseren Kunden“.
Denn die neuen Räume sind leichter zu erreichen, sowohl für Spender und Kunden. Die Busanbindung ist nahezu perfekt.
Und: „Es hat sich herum gesprochen, dass man bei uns gut einkaufen kann“, weiß Brigitte Hausdorf. agr
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