Torhüter-Talent Felix Friele meldet sich in Haan zurück
Der Unitas-Neuzugang spielt parallel beim Bergischen HC in der Handball-Jugendbundesliga.
Haan – Nach Rückraumroutinier Kai Werthebach (Haaner Treff berichete) vermelden die Verantwortlichen der DJK Unitas Haan einen weiteren Neuzugang, der sofort spielberechtigt ist: Der gerade 18 Jahre alt gewordene Torhüter Felix Friele gehört ab sofort zum Kader der Regionalliga-Mannschaft. Zeitgleich sammelt der Haaner Spielpraxis in der Handball-Jugendbundesliga beim Bergischen HC. Möglich macht das ein sogenanntes Doppelspielrecht.
Seine Laufbahn begann Friele in der mittlerweile in die Unitas aufgegangene Handballabteilung des Haaner Turnvereins. Schon damals auf der Torhüterposition. Durch großen Trainingsfleiß, Disziplin und eine stetige sportliche Entwicklung empfahl er sich für höhere Aufgaben. Über die SG Langenfeld führte sein Weg schließlich zum prominenten Bergischen HC.
Starke Reflexe, eine gute Spielübersicht und die Erfahrung auf höchstem Jugendniveau zeichnen sein Torwartspiel aus. „Felix bringt für sein Alter eine bemerkenswerte Reife und Spielauffassung mit“, hat Frank Höschler festgestellt, der bei der Unitas gemeinsam mit Antonio di Carlo die sportliche Leitung verantwortet. „Er ist sehr lernwillig, arbeitet fokussiert und nutzt jede Trainingseinheit, um sich weiterzuentwickeln.“
Auch di Carlo sieht großes Potenzial: „Felix verfügt über sehr gute körperliche Voraussetzungen und starke Reflexe.“ Er muss es wissen. Schließlich ist er Torwarttrainer mit DHB-Lizenz. Entscheidend sei aber die Mentalität des Neuzugangs. „Er will besser werden, hört zu und setzt Dinge schnell um. Das Doppelspielrecht ist für seine Entwicklung genau der richtige Schritt“, findet di Carlo.
Bemerkenswert finden die Unitas-Verantwortlichen die kooperative Zusammenarbeit mit dem Handball-Bundesligisten aus der Nachbarstadt. Höschler betont: „Wir bedanken uns ausdrücklich beim Bergischen HC für den offenen Austausch, insbesondere bei Christoph Rath als Jugendkoordinator des BHC.“
Das Doppelspielrecht ermögliche es Friele, Einsatzzeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu sammeln und seine Entwicklung gezielt voranzutreiben. Das im Spitzenhandball mittlerweile etablierte Modell soll sowohl dem Spieler als auch den beiden beteiligten Vereinen zugutekommen.
„Mit Talent, harter Arbeit und Ehrgeiz bringt Felix Friele beste Voraussetzungen mit, um sich in den kommenden Jahren im leistungsorientierten Handball weiter zu etablieren und den nächsten Schritt in seiner sportlichen Laufbahn zu gehen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Haaner Handballvereins. Die DJK Unitas Haan freue sich, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu begleiten. ⋌
