Unitas will Ampelmännchen
Die DJK Unitas Haan möchte die Affinität der Haaner zum Handballsport visualisiert wissen.
Von Antje Götze-Römer
Haan – Die sogenannten Ampelmännchen zieren an exponierten Stellen schon so manche Querungshilfe in der Bundesrepublik. In Mainz erfreuen die Mainzelmännchen die Fußgänger, in Friedberg Elvis und in Augsburg eine Marionette. Bald könnten in Haan die Silhouette von Handballern den Gartenstädtern entgegenlächeln.
So jedenfalls stellt es sich die DJK Unitas Haan vor, die für den Haupt- und Finanzausschuss am 28. Januar einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. „Die Stadt Haan zeichnet sich durch ein starkes Vereinsleben, eine ausgeprägte Sportkultur und eine hohe Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt aus“, argumentieren die Antragsteller, die das Handball-Ampelmännchen an ausgewählten Fußgängerampeln sieht, um „die besondere Rolle des Handballs für die Stadt sichtbar machen“ . Das grüne Ampelmännchen soll einen Handball-Feldspieler in dynamischer Bewegung darstellen, während das rote Ampelmännchen einen Handballtorwart mit erhobenen Armen zeigt. Das Ampelmännchen stelle ein neutrales Symbol dar und transportiere Werte wie Fair Play, Teamgeist und Bewegung, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen, meint die Unitas.
„Wir schlagen vor, das Handball-Ampelmännchen zunächst an folgenden Fußgängerampeln umzusetzen, die jeweils in direkter Nähe zu einer Sporthalle oder zu einer Kirche liegen, was die enge Verbindung der DJK Unitas Haan zum Sport und als katholischer Verein unterstreicht“, heißt es wörtlich in dem Antrag, der die Fußgängerampel in der Königstraße, der Dieker Straße und der Dürerstraße vorschlägt.
„Die DJK Unitas Haan engagiert sich weit über den Handballsport hinaus gesellschaftlich, insbesondere in der Jugend- und Ehrenamtsarbeit. Als DJK-Verein besteht zudem eine enge Verbindung zur katholischen Kirche, wodurch Werte wie Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenhalt vermittelt werden“, führen die Antragsteller an.
Der Haupt- und Finanzausschuss hat den Antrag in den zuständigen Ausschuss Umwelt und Mobilität (UMA) verwiesen, der in seiner nächsten Sitzung am 26. Februar darüber beraten wird.
