Sisterhood Day geht in die fünfte Runde

Die evangelische Kirchengemeinde lädt Frauen zum 
Aktionstag ins CVJM-Haus ein.

Von Sylke Jacobs
Haan – Unter dem Motto „Shining Hours – vom Stolpern, Staunen und Strahlen“ veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Haan am Samstag, 15. November, von 10 bis 16 Uhr den fünften Sisterhood Day im CVJM-Haus, Alleestraße 10. Der Oasentag, initiiert von Birgit Annighöfer-Lütke, soll inspirieren, stärken und ein wohltuendes Miteinander schaffen – ganz im Sinne von durchatmen, auftanken und gemeinsam strahlen.
Den Sisterhood Day in Haan gibt es seit 2021. „Damals starteten wir mitten in der Pandemie mit rund 70 Teilnehmerinnen. Alles begann klein – mit viel Herzblut, Gesang, Gebet, Basteln und einem tiefen Gefühl von Gemeinschaft“, erinnerte sich Annighöfer-Lütke. „Viele Frauen sehnten sich nach einem Tag der Auszeit, einem Raum für sich selbst, jenseits von Alltag, Familie und Verpflichtungen.“
Seitdem findet der Sisterhood Day jährlich statt, organisiert von einem engagierten Team um Birgit Annighöfer-Lütke, Sarah Weidner, Ulrike Breitländer, Kerstin Jautelat, Ulla Stegmaier, Claudia Albers und Regina Jagla.
„Es geht uns ums Wohlfühlen“, erklärt Annighöfer-Lütke strahlend, „um Leichtigkeit, Freude, Verbundenheit – und darum, Frauen zu stärken.“ Der Tag stehe Frauen aller Generationen offen, unabhängig von Herkunft, Konfession oder Lebenssituation.
Für das Buffet gilt:
„Bring and Share“
In diesem Jahr liegt der Fokus besonders auf Frauen in besonderen Lebenssituationen, die etwa durch familiäre Verpflichtungen oder Pflegeaufgaben stark eingebunden sind. „Gerade die vergessen sich oft selbst“, ergänzt Ulrike Breitländer. „Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, bewusst Zeit für sich zu haben – zum Innehalten, zum Auftanken.“
„Das Angebot soll auch Frauen zwischen 30 und 50 Jahren ansprechen, für diese Altersgruppe gibt es bislang wenig solcher Angebote“, erklärt Ulla Stegmaier. „Wir wollen Räume schaffen, in denen Frauen sich vernetzen, miteinander reden, lachen, nachdenken und Neues ausprobieren können – auch, wenn sie allein oder neu in Haan sind“, fügt Sarah Weidner hinzu.
Das Programm ist bunt und vielfältig: Neben Referentin Hanna Buiting, die mit poetischer Sprache und einfühlsamen Texten inspiriert, gibt es spirituelle Impulse, Workshops, Meditation und kreative Angebote. Wer mag, kann sich in der Schreibwerkstatt ausprobieren, Glitzerohrringe gestalten, Lebensperlenbänder fädeln, Line Dance lernen oder beim Modellieren mit Stoff kreativ werden.
Nach dem Mittagessen bilden sich kleine Sisterhoods, die Gelegenheit bieten, sich in geschütztem Rahmen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wer möchte, kann sich aber auch ganz auf das eigene Erleben konzentrieren, ohne an einem Workshop teilzunehmen – ein Rückzugsraum steht jederzeit offen.
Auch kulinarisch wird der Tag ein Gemeinschaftserlebnis: Nach dem Prinzip „Bring and Share“ steuert jede Teilnehmerin etwas zum Buffet bei – so entsteht ein vielfältiges Mittags- und Kuchenbuffet. Dazu gibt es Sekt zur Begrüßung sowie den ganzen Tag über Tee und Kaffee. Der Sisterhood Day ist kostenlos, um allen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen.
Natürlich entstehen Kosten – für Referentin, Material, Ausstattung“, sagte Sarah Weidner. „Aber wir wollen keine sozialen Hürden schaffen. Wer mag, kann mit einer Spende helfen – jede nach ihren Möglichlkeiten.“