Stein macht Barth bekannt – Haaner Treff

Stein macht Barth bekannt

„Walk of Fame“ wird vor Stadtsparkasse und Schüren fortgesetzt.

Haan – 14 oder 15 Steine wird der „Walk of Fame“ einmal umfassen, der die Haaner – und möglichst viele Besucher von außerhalb – mit Zitaten auf das literarische Werk von Emil Barth hinweisen soll. Nach der Premiere des Projekts „Mit Emil Barth auf Schritt und Tritt“ am Park Ville d’Eu gibt es seit der vergangenen Woche einen zweiten Zitatstein. „Brot jedoch war bis zum geringsten Krüstchen mit Ehrfurcht zu behandeln“ ist auf einem Stein aus geflammtem Basalt zu lesen. Standort ist der gemeinsame Vorplatz der Stadt-Sparkasse und der Bäckerei Schüren an der Ecke Kaiserstraße/Neuer Markt.
„Weil sich vor beiden Türen immer wieder Kundenschlangen bilden, dürfte Emil Barth hier mehr Aufmerksamkeit bekommen, als in den letzten 121 Jahren überhaupt“, lobt Wolfram Schneider-Mombaur die zentrale Lage. Der Künstler realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung für Haan & Gruiten und ist dafür auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.
Bei Roland Schüren lief er bei der Sponsorensuche offenen Türen ein. „Als ehemaliger Schüler der Emil-Barth-Realschule ist das für mich eine Ehrensache.“ Außerdem habe er früher anderthalb neben dem Geburtshaus des Autors gewohnt. „Ich hätte auch mitgemacht, wenn das Zitat keinen Bezug zu meinem Beruf als Bäcker gehabt hätte“, stellt Schüren klar.
Das einzige Problem konnte Schneider-Mombaur schnell lösen. Der Platz, auf dem sich der neue Zitat-Stein jetzt befindet, gehört der Stadt-Sparkasse Haan. Auch die musste also ins Boot geholt werden. Vorstandsmitglied Mark Krämer ist vom literarischen Projekt überzeugt: „Wir unterstützen die Kultur in Haan besonders gerne. Außerdem macht der Stein unseren Vorplatz noch attraktiver.“
Rund 25 000 Euro haben Unternehmen, Institutionen und Privatleute mittlerweile für die Realisierung der Zitatsteine gespendet. „Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Jeanette Kirchhoff von der Bürgerstiftung für Haan & Gruiten und verrät die nächsten Standorte: „Fest stehen der alte Kirchplatz am Hallenbad, der Brunnen auf dem Alten Markt und der Vorplatz der Evangelischen Kirche. ff