Sternsinger bringen Segen ins Rathaus – Haaner Treff

Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Fünf Kinder aus zwei Haushalten segneten das Rathaus – wegen der Pandemie auf der Treppe zum Gebäude.

Haan – Zu „normalen“ Zeiten ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, bringen den Segen und sammeln Spenden für bedürftige Kinder in aller Welt. In der Corona-Krise geht das jedoch nicht.
So fand auch der traditionelle Empfang der Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Bürgermeisterin nur mit einer kleinen Abordnung vor dem Haaner Rathaus statt.
So hatten sich Lena (8), Noah (8), Jonah (6), Fabian (4) und Linus (3), die aus zwei Haushalten stammen, gemeinsam mit der Gemeindereferentin der katholischen Kirchengemeinde St. Chrysanthus und Daria, Ulrike Peters, und einem Elternteil auf den Weg gemacht, um dem Rathaus und seinen Mitarbeitern Gottes Segen zu bringen.
„In diesem Jahr steht die Sternsingeraktion unter dem Leitgedanken ‘Heller denn je. Die Welt braucht eine frohe Botschaft’“, erklärte Ulrike Peters.
Bürgermeisterin Bettina Warnecke dankte den Kindern und versprach, den Aufkleber „20*C+M+B+21“ über dem Sitzungssaal aufzukleben, so dass alle Mitarbeiter und Gäste des Rathauses ihn gut sehen können.
Haaner Bürger können sich einen „Segen to go“ an einer der „Segenshaltestellen“ abholen, die es unter anderem in den Kirchen in Haan und Gruiten, der Sparkasse, der Bäckerei Schüren, den Apotheken Dr. Peterseim und in Gruiten im supernah, der Metzgerei Rauschmann, dem Bioladen Sonnenglück und in der Lotto Ecke gibt.
Die Dreikönigs-Aktion findet in diesem Jahr zum 63. Mal statt.
Den Verantwortlichen ist klar: Die Welt braucht eine frohe Botschaft und den Segen der Sternsinger, auf den sich zahlreiche Menschen zum Jahreswechsel freuen.
Zugleich brauchen viele Kinder die finanzielle Unterstützung.
Denn die Folgen der Pandemie werden sie ganz besonderstreffen: ein Mangel an Lebensmitteln, Schulschließungen, eine unzureichende Gesundheitsversorgung, ein Anstieg ausbeuterischer Kinderarbeit.
Gut 52 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr von rund 300.000 Kindern bundesweit eingesammelt. sus