Haaner St. Josef Krankenhaus ist erneut unter den Besten – Haaner Treff

Haaner St. Josef Krankenhaus ist erneut unter den Besten

Das Diabeteszentrum Rheinland in Haan wurde unter die 100 besten in Deutschland gewählt.

Haan – In Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins Focus Gesundheit schafft es das Haaner Krankenhaus wieder unter die Top-Kliniken in NRW. Das zugehörige Diabeteszentrum Rheinland Haan erhielt als eines der 100 besten Diabeteszentren Deutschlands auch in diesem Jahr das FOCUS-Siegel.
Im Diabeteszentrum Rheinland Haan werden seit über 30 Jahren Patienten mit Diabetes mellitus, Stoffwechselkrankheiten und hormonellen Erkrankungen von einem interdisziplinären Team behandelt, zu dem nicht nur Fachärzte für Diabetologie, Diabetesberater DDG oder diabetologisch geschultes Pflegepersonal gehören, sondern auch Diplom-Sportlehrer, Diplom-Psychologen oder Wundmanager.
Eng verzahnt arbeiten die Experten mit den Abteilungen Gefäß- und Fußchirurgie des St. Josef Krankenhauses Haan zusammen, was den Therapieerfolg prägt. Neben 48 stationären Behandlungsplätzen bietet das Diabeteszentrum Typ-1-Diabetikern, Insulinpumpenträgern, schwangeren Diabetikerinnen und Diabetikern mit diabetischem Fußsyndrom zudem eine ambulante Betreuung.
Das Ziel besteht auch darin, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern – durch wohnortnahe, hochwertige und spezialisierte Medizin. Denn alleine in Deutschland leben 6,5 Millionen Menschen mit einer Diabeteserkrankung. Folgeerkrankungen wie Polyneuropathie (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) oder Bluthochdruck erschweren Diabetes-Patienten den Alltag.
„Eine frühzeitige Diagnose kann Nierenschäden oder etwa den diabetischen Fuß verhindern. Leider nehmen Betroffene permanenten Durst, verstärkten Harndrang oder Müdigkeit nicht immer als Anzeichen für eine Diabeteserkrankung wahr“, weiß Chefarzt Dr. Ingo Röhrig.
Etwa fünf Prozent der Patienten leiden an der Autoimmunerkrankung Diabetes mellitus Typ 1 und das häufig bereits in jungen Jahren. Körpereigene Abwehrstoffe zerstören die insulinproduzierenden Zellen.
Im Falle von Diabetes mellitus Typ 2, auch Altersdiabetes, erkennen die Zellen das Hormon Insulin wiederum nicht mehr. Die Bauchspeicheldrüse versucht, diesen Mangel durch eine Überproduktion zu kompensieren, schadet sich hierdurch allerdings selbst und die Insulinproduktion versiegt. Übergewicht und ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko an Altersdiabetes zu erkranken. red