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03.01.2018

Stadt verteilt neue Umweltkalender


Carmen Viehmann, Torsten Rekindt und Sven Kreisköther (v.l.) sorgen in Haan dafür, dass die Müllentsorgung klappt. HT-Foto: Susanne Schaper
Rund 14.000 Haaner Haushalte sollten den neuen Kalender in ihren Briefkästen haben.

Haan - Mittlerweile müsste jeder Haaner Haushalt den Umweltkalender 2018, in dem die Abfuhrtermine der Müllabfuhr aufgelistet sind, vorliegen haben. Auch in diesem Jahr wurde er wieder durch Anzeigen von Haaner Firmen und Vertragsfirmen der Stadt finanziert, so dass er kostenlos an die Bürger verteilt werden kann. Die Online-Version ist auf der Seite der Stadt unter www.haan.de abrufbar.
Wer die Abfuhrtermine für die eigene Straße auf einen Blick haben möchte, kann sie ebenfalls unter dieser Netz-Adresse aufrufen. Und mit der App „mymuell“ wird man pünktlich am Vorabend daran erinnert, die richtige Tonne herauszustellen.
„Wer bis zum 1. Januar noch keinen Umweltkalender erhalten hat oder einen weiteren benötigt, kann sich im Bauverwaltungsamt oder an der Telefonzentrale des Rathauses melden und bekommt dann einen zugestellt“, erklärt Carmen Viehmann, Abfallberaterin der Stadt Haan, die sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Sven Kreisköther um alle Fragen rund um die Abfallentsorgung kümmert.
Große Änderungen gibt es im neuen Umweltkalender nicht, die Bezirkseinteilung ist gleich geblieben, die Entsorgungs-Unternehmen (noch) dieselben. Die Firma Drekopf ist für die Leerung der Bio- und Restmülltonne zuständig, die Awista leert die gelbe und blaue Tonne. Lediglich ein paar kleinere Punkte ändern sich. „Ein Haus, das bislang zum Außenbereich zählte, ist wieder in den regulären Bezirk aufgenommen worden. Die Straße ‘Horst’ wird jetzt zusammen mit dem Außenbereich angefahren, weil das Entsorgungsunternehmen an diesem Tag mit einem kleineren Fahrzeug unterwegs ist“, erzählt Carmen Viehmann.
Das Gewinnspiel der Kreis-Abfallberatung fällt in diesem Jahr weg. „Dafür ist erstmals seit 2013 der Kehrplan der Straßenreinigung wieder veröffentlicht“, berichtet Torsten Rekindt, Leiter des Bauverwaltungsamtes.
In Haan gibt es 8337 graue Restmülltonnen, 6675 braune Biotonnen und 9156 blaue Altpapiertonnen. An 25 Standorten stehen Altkleider-Sammelbehälter, in denen im vergangenen Jahr 2016 178 Tonnen Bekleidung gesammelt wurden.
Der Erlös aus dem Verkauf fließt in den Gebührenhaushalt ein und mindert die Gebührensätze für die Abfallentsorgung.
306 Tonnen Altholz aus Sperrmüll wurden entsorgt und 30 Tonnen sonstiger Schrott im Sperrmüll. 32 Tonnen Weihnachtsbäume wurden im Jahr 2016 eingesammelt und 3440 Tonnen sonstige Grünabfälle.
Wer mit der braunen Biotonne nicht auskommt, weil er einen großen Garten hat, kann bei der Stadt eine zusätzliche 120-Liter-Tonne für 48 Euro im Jahr bestellen oder seine Grünabfälle gegen Gebühr zur Kreis-Kompostieranlage nach Ratingen bringen oder beim örtlichen Entsorgungsunternehmen Bartz im Gewerbegebiet Schallbruch abgeben.
Schummeln bringt übrigens gar nichts bei der Müllentsorgung: Die braunen und schwarzen Tonnen sind mit einem Chip ausgestattet, der beim Entleeren gelesen wird. Ist eine Tonne an der falschen Straße aufgestellt, wird sie nicht geleert und der Vorfall wird gemeldet. Auch wenn eine Tonne versehentlich selbst im Müllwagen landet, was gerade in den Wintermonaten bei Frost passieren kann, wird das ebenfalls automatisch gemeldet.
Wer feststellt, dass seine Tonne defekt ist, kann sich bei Sven Kreisköther melden, der sich um Reklamationen kümmert und dafür sorgt, dass die Tonnen ausgetauscht werden. „20 bis 25 Tonnen werden pro Woche ersetzt, weil sie kaputt sind“, sagt Sven Kreisköther. sus
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