Haaner Treff - Haaner Treff
10.01.2018

Sturmtief Burglind wütet in Haan


Auf der Ellscheider Straße fuhr ein Bus der Rheinbahn-Linie 742 in einem umgestürzten Baum und wurde stark beschädigt. HT-Foto: Feuerwehr Haan
Zu neun Einsätzen musste die Haaner Feuerwehr am vergangenen Mittwoch ausrücken.

Haan - Das Sturmtief Burglind, das am vergangenen Mittwoch über Deutschland fegte, hat auch vor Haan und Gruiten nicht Halt gemacht. Bereits am frühen Morgen musste die Feuerwehr ausrücken. Ein Fahrer eines Rheinbahnbusses hatte dabei Glück im Unglück.
Zunächst war die komplette Feuerwehr um 5.37 Uhr alarmiert worden, als die Brandmeldeanlage eines Seniorenheims an der Düsseldorfer Straße auslöste.
Dort hatte ein Brandmelder im Keller aus unklarer Ursache ein Feuer angezeigt, dies war aber glücklicherweise nicht der Fall. Daher mussten durch die Feuerwehr keine Maßnahmen getroffen werden. In den Folgeminuten wurden dann aber auch schon die ersten Sturmeinsätze gemeldet.
Auf der Anfahrt zur Düsseldorfer Straße entdeckten die Einsatzkräfte des Löschzugs Gruiten auf der Ellscheider Straße eine Einsatzstelle. Durch einen umgestürzten Baum war die Fahrbahn komplett blockiert. Kurz vor dem Eintreffen des Löschfahrzeugs war ein Bus der Rheinbahn-Linie 742 in den Baum gefahren.
Dabei wurde das Fahrzeug, das aus Richtung Gruiten nach Haan unterwegs war, erheblich beschädigt. Der Fahrer hatte großes Glück: Ein Ast bohrte sich durch die Windschutzscheibe und verfehlte ihn nur knapp. Der Mann kam mit dem Schrecken davon. Fahrgäste befanden sich nicht im Bus.
Im Verlauf der Ellscheider Straße waren noch weitere Bäume umgestürzt, die von der Feuerwehr beseitigt wurden. Die Straße blieb rund zwei Stunden gesperrt.
Ebenfalls mehrere Bäume waren am Schallbruch betroffen. Hier wurden geparkte Fahrzeuge beschädigt.
Einsatzstellen durch umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste gab es darüber hinaus an der Kampstraße, der Bollenheide und auf der Autobahn 46 vor dem Autobahnkreuz Hilden.
Schließlich gab es einen weiteren Einsatz an der Scheidemannstraße, wo nach Starkregen die Fahrbahn zum Teil überflutet war. Es wurden insgesamt neun Einsatzstellen gemeldet. Zu Personenschäden kam es nicht. red
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