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16.08.2017

Kleiderkammer zieht erneut um


Erst vor zwei Jahren ist die Kleiderkammer des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer in ihre derzeitigen Räume an der Steinkulle eingezogen. HT-Foto: Archiv
Ende Oktober müssen die Räume geräumt sein. Neue Heimat am Nachbarsberg steht fest.

Haan - Der Kleiderkammer steht der nächste Umzug bevor. Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass das Angebot des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer die aktuellen Räume an der Steinkulle 3 nach langer Suche bezogen hat. Ende Oktober muss die Kleiderkammer dort wieder ausgezogen sein. Der Mietvertrag wurde gekündigt.
Verzweiflung macht sich deshalb beim Leitungskreis der Kleiderkammer nicht breit. „Uns war schon beim Einzug bewusst, dass das Gebäude zum Verkauf steht“, sagt Brigitte Hausdorf. Sie habe zwar gehofft, dass der erneute Umzug etwas länger auf sich hätte warten lassen. „Aber wir nehmen es so, wie es kommt“, sagt sie.


Ihre Gelassenheit hat einen Grund: „Wir haben schon etwas Neues“, sagt Hausdorf. Die Kleiderkammer wird in einen ehemaligen Lebensmittelmarkt am Nachbarsberg ziehen. Das ist in etwa so groß wie das derzeitige Domizil, hat aber den Vorteil, dass es nicht ganz so verwinkelt ist. Auch die Miete ist ähnlich hoch.
Mit den konkreten Umzugsplänen wird nach dem zurzeit laufenden Sommer-Schluss-Verkauf begonnen. Die Sommerkleidung, die danach noch nicht verkauft ist, wird umzugsfertig verpackt. Hausdorf hofft deshalb in den kommenden Wochen auf viele Kunden, umso weniger muss dann eingepackt werden.
Wie dann der Umzug bewerkstelligt wird, muss noch geklärt werden. „Wahrscheinlich werden wir im Oktober eine Woche schließen müssen“, sagt die Sprecherin des Leitungskreises. Schließlich muss nicht nur die Ware ein- und ausgepackt werden, auch die Regale müssen ab- und wieder aufgebaut werden. „Und unsere Helferinnen sind nicht mehr die Jüngsten“, ergänzt Hausdorf.
Im Sommer 2015 ist das Lager der Kleiderkammer in die Räume an der Steinkulle eingezogen. Im November 2015 folgte dann der Verkauf. Bis zu diesem Zeitpunkt war beides im „Blauen Haus“ der Evangelischen Kirchengemeinde an der Martin-Luther-Straße untergebracht. mick
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